24. Juni 2019 / 13:06 Uhr

Kommentar zur deutschen U21: Deshalb sollte Bundestrainer Löw genau hinschauen

Kommentar zur deutschen U21: Deshalb sollte Bundestrainer Löw genau hinschauen

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Joachim Löw dürfte die Leistungen der DFB-Junioren mit Interesse verfolgen.
Joachim Löw dürfte die Leistungen der DFB-Junioren mit Interesse verfolgen. © Verwendung weltweit
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In der U21 steckt verdammt viel Potenzial und nach dem Einzug in das EM-Halbfinale ist der Titelgewinn möglich. Angesichts der Leistungen muss Bundestrainer Joachim Löw auch um die nächste Generation nicht bange sein, meint SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp.

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Mit einem schmeichelhaften 1:1 gegen Österreich hat sich die deutsche U21 für das Halbfinale der Europameisterschaft qualifiziert und gleichzeitig das Ticket für Olympia 2020 eingesackt – Glückwunsch! Auch wenn der Auftritt im letzten Gruppenspiel nicht überragend war, so ist das Weiterkommen dennoch verdient und das Mindestziel damit bereits geschafft.

Doch egal, zu was es bei dieser EM noch reichen wird – möglicherweise sogar zur Titelverteidigung – ist eine Erkenntnis viel, viel wichtiger: Deutschland muss um die nächsten Jahre nicht bange sein, auch in dieser Truppe steckt verdammt viel Potenzial.

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Tah, Klostermann und Co. liefern ab

Da steht im Tor Alexander Nübel, 22 Jahre jung, der nicht umsonst schon mit Manuel Neuer verglichen wird. Die Kapitänsbinde trägt Jonathan Tah, mit 23 längst in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen etabliert, genau wie Leipzigs Lukas Klostermann (23), Werders Maximilian Eggestein (22) oder Freiburgs Luca Waldschmidt (23), der schon fünf Treffer auf dem Konto hat. Dazu drehen No-Names wie Augsburgs Marco Richter (21) plötzlich auf.

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Deutschland steht nach einem Unentschieden gegen Österreich im Halbfinale der U21-EM. SPORTBUZZER-Redakteur Tim Lüddecke hat die Leistung der Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz bewertet. ©
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Deutschland hat viele richtig gute Jungs

Sieben Spieler aus dem aktuellen Kader von Bundestrainer Joachim Löw hätten theoretisch noch für die U21 auflaufen dürfen – unter anderem Julian Brandt, Leroy Sané oder Kai Havertz. Das alles sind keine Messis oder Ronaldos und nein, wir haben auch keinen Mbappé. Aber Deutschland hat viele richtig gute Jungs, die auf internationalem Topniveau absolut mithalten können. 2017 gewann die U21 die EM, Löws junge C-Elf holte den Confed-Cup – alles kein Zufall.

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Der Bundestrainer hat den Umbruch längst eingeläutet und muss ihn weiter vorantreiben. Spätestens seit dieser EM sollte Löw wissen, dass er sich auch bei der nächsten Generation reichlich bedienen kann.

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