29. Juni 2019 / 19:18 Uhr

U21-Coach Stefan Kuntz über Finalgegner Spanien: "Etwas mehr in der Favoritenrolle"

U21-Coach Stefan Kuntz über Finalgegner Spanien: "Etwas mehr in der Favoritenrolle"

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stefan Kuntz will mit der deutschen U21-Mannschaft den EM-Titel holen.
Stefan Kuntz will mit der deutschen U21-Mannschaft den EM-Titel holen. © imago images / Sportimage
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Im Finale der U21-EM trifft die deutsche Auswahl auf das starke Team der Spanier. DFB-Trainer Stefan Kuntz hat sich vor dem wichtigen Spiel zu den Titelchancen geäußert und sieht die Mannschaft um Real-Star Dani Ceballos leicht im Vorteil. 

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Genau zwei Jahre wird es am Sonntagabend, den 30. Juni 2019 her sein, dass sich die U21-Nationalmannschaften Deutschlands und Spaniens im Europameisterschaftsfinale in Krakau (1:0) gegenüber standen. Nun kommt es im Stadio Friuli in Udine zur Neuauflage, bei die DFB-Auswahl den Titel erstmals in der Geschichte verteidigen könnte. Lässt sich dieser Erfolg nun wiederholen?

„Nein“, sagt Trainer Stefan Kuntz, „auch wenn es ein toller Rahmen ist, weil es das gleiche Datum ist, hat das nichts zu bedeuten. Es sind auf beiden Seiten nur noch wenige Spieler von damals dabei.“ Der 56-Jährige sieht die Spanier jedenfalls „etwas mehr in der Favoritenrolle“, nachdem sie sich mit einem 4:1 gegen die hochgehandelten Franzosen im Halbfinale durchgesetzt hatten. „Auch vom Marktwert der Spieler stehen sie vor uns“, so der deutsche Coach, „aber wir stehen im Finale und wollen jetzt auch den Titel holen“.

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Serbiens Luka Jovic (von links), Italiens Federico Chiesa und Spaniens Fabian Ruiz sind die Stars bei der U21-EM. ©
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Kuntz bekommt SMS von Hrubesch

Sein Vorgänger als Trainer der U21, Horst Hrubesch hat Kuntz bereits eine SMS geschrieben. „Er meinte, wenn wir schon mal da sind, macht verlieren auch keinen Sinn – daran möchten wir uns halten.“ Im Finale kommt es übrigens zum Duell der beiden ältesten Teams des Turniers: Spanien (Altersdurchschnitt 22,4) hat knapp die Nase vorn vor Deutschland (22,3). Kuntz erwarte am Sonntagabend einen „sehr spielstarken Gegner mit sehr guten Einzelspielern“, er betonte aber auch: „Meine Mannschaft muss sich nicht verstecken.“

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Linksverteidiger Benjamin Henrichs wird nach seiner Gelbsperre wieder in die erste Elf zurückkehren, Maximilian Mittelstädt muss für ihn weichen. Ansonsten ist mit keiner Änderung von Kuntz zu rechnen. Nadiem Amiri, der beim 4:2 im Halbfinale gegen Rumänien erstmals für Marco Richter in die Startelf berufen wurde (Kuntz: „Wegen meines Bauchgefühls“), hat mit zwei Toren bewiesen, dass er nach seiner Verletzung nun rechtzeitig in der Lage ist, dem DFB-Team zu helfen. Der Hoffenheimer war auch schon im Finale vor zwei Jahren eingewechselt worden. Der Trainer wird ihn nicht wieder rausnehmen.

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Jonathan Tah, Maximilian Eggestein, Mahmoud Dahoud und Alexander Nübel stehen im finalen EM-Kader der U21-Nationalmannschaft.  ©

Spanien bereits mit fünf Doppelpackern

Spaniens Trainer Luis de la Fuente dagegen ließ sich bislang in jeder Partie personell etwas Neues einfallen. Die Torschützen der Mannschaft verteilen sich, im Gegensatz zu Deutschland (Luca Waldschmidt traf bereits sieben Mal, Kuntz: „Er reitet auf einer kleinen Welle“), auch auf mehrere Spieler: Sieben Akteure sorgten für die zwölf spanischen Treffer, fünf Spieler trafen doppelt: Dani Ceballos, Mikel Oyarzabal, Dani Olmo, Borja Mayoral und Pablo Fornals. Zu achten ist ebenfalls auf Mittelfeldmann Fabian Ruiz, der in den beiden vergangenen Spielen gegen Polen und Frankreich jeweils zum Man of the Match gewählt wurde. 

Was die deutsche Mannschaft dem entgegen zu setzen hat? „Ich finde, dass Disziplin und die Umsetzung von Matchplänen, sowie das Reagieren auf Spielsituation genauso wichtig ist wie individuelle Fähigkeiten“, so Kuntz. Schon vor zwei Jahren hatten diese Qualitäten dafür gesorgt, dass Deutschland Europameister wurde.

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