30. März 2022 / 18:03 Uhr

"Dann geht die Arbeit wieder los": U21-Trainer Antonio Di Salvo verrät Plan mit Blick auf die EM 2023

"Dann geht die Arbeit wieder los": U21-Trainer Antonio Di Salvo verrät Plan mit Blick auf die EM 2023

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Deutschlands U21-Trainer Antonio Di Salvo ist gut gelaunt.
Deutschlands U21-Trainer Antonio Di Salvo ist gut gelaunt. © dpa
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Die Entscheidung über das EM-Ticket fällt bei der deutschen U21 erst im Juni. Bis dahin möchte sich Trainer Antonio Di Salvo auch ein bisschen ausruhen. Doch der Chef-Coach verfolgt schon einen klaren Plan mit Blick auf die EM im kommenden Jahr.

Nach dem großen Schritt in Richtung EM-Ticket mit seiner dezimierten U21-Nationalmannschaft nimmt U21-Nationalcoach Antonio Di Salvo schon die Turnier-Vorbereitung in den Fokus. "Uns fehlt noch ein Punkt, den werden wir holen", sagte Di Salvo mit Blick auf die beiden abschließenden EM-Qualifikationsspiele gegen Ungarn und in Polen im Juni. Bei fünf Zählern Vorsprung fehlt den deutschen Nachwuchs-Fußballern noch ein Zähler für die sichere Qualifikation. "Wir wollen im Juni die EM klar machen und dann haben wir ein Jahr Zeit, uns auf die EM vorzubereiten", sagte Di Salvo.

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Nach dem aufreibenden Länderspiel-Doppelpack mit Siegen gegen Lettland und in Israel, wo sein Team am Dienstag 1:0 (0:0) gewann, braucht der 42 Jahre alte Coach dringend Erholung. "Erstmal nach Hause kommen und versuchen, zwei, drei Tage zu schlafen, weil mir der Schlaf gefehlt hat", sagte der Nachfolger von Stefan Kuntz als U21-Cheftrainer zu seinen Plänen bis zu den nächsten Länderspielen im Juni: "Dann geht die Arbeit wieder los."

Gelingt im Juni die Qualifikation, bleibt Di Salvo und seinem Team noch rund ein Jahr bis zur EM-Endrunde in Georgien und Rumänien 2023. In diesem Zeitraum gelte es vor allem, aus dem großen Pool an Spielern, ein Team für das Turnier zu formen. "Es hat sich ausgezahlt, dass wir den Kontakt hochgehalten haben", sagte der Coach: "Es ist so, dass wir die Spieler weiter beobachten. Wir haben immer gesagt, dass sich unsere Spieler entwickeln, wenn sie spielen."