19. August 2018 / 19:05 Uhr

„Fehlende Siegermentalität": U23 von Hannover 96 nur remis gegen VfB Oldenburg

„Fehlende Siegermentalität": U23 von Hannover 96 nur remis gegen VfB Oldenburg

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Ließ im Abschluss die letzte Konsequenz vermissen: Babacar Gueye
Ließ im Abschluss die letzte Konsequenz vermissen: Babacar Gueye © Sascha Priesemann
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Trotz zum Teil drückender spielerischer Überlegenheit kam die U23 von Hannover 96 nicht über ein 0:0 gegen den VfB Oldenburg hinaus. Ein entscheidender Faktor war die schlechte Chancenverwertung der "Roten". Aber Trainer Christoph Dabrowski hat auch andere Mängel bei seinem Team erkennen können.

Spielerisch deutlich überlegen, doch am Ende musste sich die U23 von Hannover 96 mit einem torlosen Unentschieden gegen den VfB Oldenburg zufrieden geben. „Es ist Wahnsinn, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben“, sagte 96-Trainer Christoph Dabrowski.

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Besonders unglücklich vor dem VfB-Tor agierte Profi Babacar Gueye, der bei zwei Riesenchancen die nötige Entschlossenheit vermissen ließ. Passend zu seinem Spiel unterlief ihm auch noch ein falscher Einwurf.

Platz 1: VfB Lübeck: Der VfB Lübeck ist Spitzenreiter im Zuschauer-Ranking der Regionalliga Nord. Im Schnitt fanden 2017/2018 1.423 Fans den Weg an die altehrwürdige Lohmühle. Das sind fast 150 Zuschauer mehr als in der vorletzten Saison (1.267). Der Rekordwert der Grün-Weißen lag in der letzten Saison bei 2.406 Leuten. Diese strömten beim knappen 2:1-Sieg gegen Altona 93 ins Stadion, das über 17.000 Fans fasst. Zur Galerie
Platz 1: VfB Lübeck: Der VfB Lübeck ist Spitzenreiter im Zuschauer-Ranking der Regionalliga Nord. Im Schnitt fanden 2017/2018 1.423 Fans den Weg an die altehrwürdige Lohmühle. Das sind fast 150 Zuschauer mehr als in der vorletzten Saison (1.267). Der Rekordwert der Grün-Weißen lag in der letzten Saison bei 2.406 Leuten. Diese strömten beim knappen 2:1-Sieg gegen Altona 93 ins Stadion, das über 17.000 Fans fasst. ©

Bech überzeugt erneut

96 war von Beginn an dominant, die Oldenburger standen mit zwei Viererreihen tief und machten den Gastgebern das Leben damit sehr schwer. Nach zwei ersten Torannäherungen von Uffe Bech (10.) und Christian Schulz (16.) jeweils per Kopf hatte Gueye das 1:0 auf dem Fuß. Er schaffte es aber nicht, den Ball freistehend vor Torwart Dominik Kisiel vorbeizuspitzeln (31.).

Besonders agil bei der Reserve war Bech, der viele Angriffe mit initiierte oder den Torabschluss suchte. Er scheiterte mit einem Schuss aus 20 Metern am Schlussmann (45.+1) und setzte nach einem Zuspiel von Schulz und artistischer Annahme mit der Brust die Direktabnahme aus 15 Metern neben das Tor (54.).

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Dabrowski insgesamt nicht unzufrieden

Gueye durfte sich noch zweimal versuchen: Zunächst lupfte er halbherzig den Ball frei vor Kisiel, doch der Torwart konnte das Spielgerät problemlos fangen (75.), ein Schuss aus vollem Lauf strich knapp am Pfosten vorbei (78.). In der 76. Minute wurde Neuzugang Benjamin Hadzic eingewechselt. Er versuchte es per Hacke mit einem Torabschluss, doch der Ball verfehlte sein Ziel deutlich (80.).

​„Wir müssen galliger sein"

„Wir müssen unsere Siegermentalität noch ausbauen und galliger sein“, sagte Dabrowski, der mit dem Spiel seiner Mannschaft aber „zufrieden“ war. „Die Jungs sind auf dem richtigen Weg. Wir waren sehr dominierend und haben immer wieder in die richtigen Räume gespielt.“