11. März 2018 / 11:33 Uhr

Über 100 Tage ohne Ligaspiel: SpVgg Niedersachsen Döhren will "endlich wieder Fußball spielen"

Über 100 Tage ohne Ligaspiel: SpVgg Niedersachsen Döhren will "endlich wieder Fußball spielen"

Sascha Priesemann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Döhrens Trainer Till Uhlig
Döhrens Trainer Till Uhlig © Sascha Priesemann
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Noch 17 Partien in den nächsten drei Monaten und dazu reichlich Verletzte. Döhrens Trainer Till Uhlig blickt mit Sorgen auf die kommenden Wochen. "Das wird ein Abenteuer", sagt der Coach.

Seit Saisonbeginn ist der Bezirksliga-Fünfte bereits von Spielausfällen betroffen. Am Sonntag hätte für das Heimduell gegen den Tabellennachbarn von der SV Arnum erneut eine Absage gedroht. "Unser Platz ist eine Matschwüste", sagt Uhlig. Aber einen neuerlichen Spielausfall können sich die Döhrener eigentlich nicht erlauben. Zu straff und eng ist das Programm für die kommenden Wochen mit all seinen Nachholspielen schon jetzt. "Nach sieben Wochen Vorbereitung ist der Frust groß. Wir wollen endlich wieder Fußball spielen", erklärt Uhlig.

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Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison verlegen die Döhrener deshalb ein Heimspiel auf den Kunstrasenplatz nach Hemmingen. Auf der Plastikwiese wird die Partie gegen die Arnumer Sonntag um 15.30 Uhr mit großer Sicherheit stattfinden können. Mit einem Sieg könnte die SpVgg Niedersachsen Döhren nochmal oben angreifen.

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Das Spiel war manchmal zum Hände-über-den-Kopf-schlagen oder nicht mit anzusehen. Zur Galerie
Das Spiel war manchmal zum Hände-über-den-Kopf-schlagen oder nicht mit anzusehen. ©

Mehrere Leistungsträger fallen aus

Doch mit Zielsetzungen ist Uhlig aus gutem Grunde vorsichtig. "Wir müssen erst einmal diesen April überstehen", erklärt er. Gleich mehrere Leistungsträger fallen aus, einige sogar bis Saisonende. Mit Philipp Hackbarth (Achillessehnenriss), Finn Zeh (Bänderriss), Jonas Riechert (Schambeinentzündung), Maxime Menges (Knorpelschaden an der Hüfte), Pascal Bode (Kreuzbandriss), Jan Häusler (Sprunggelenk gestaucht), Clinton Omorogbe (privat verhindert) und Mutftau Olaleye (Schienbeinbruch) fallen einige Leistungsträger teilweise bis zum Saisonende aus. 

"Wir haben derzeit 16 oder 17 Spieler. Die Herausforderung der nächsten Wochen wird sein, dass alles Spieler gesund bleiben", sagt Uhlig. Die hohe Belastung und Termin-Schwierigkeiten durch die vielen Nachholspiele machen das nicht gerade einfacher. Bis April muss Döhren einmal unter der Woche (gegen den SV Gehrden) ran, dazu sind sowohl für Ostersonnabend als auch Ostermontag Spiele angesetzt. 

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Eine "große Herausforderung" gegen Arnum

Unter diesen Bedingungen nochmal oben anzugreifen dürfte schwierig sein, gegen Arnum will Döhren natürlich trotzdem gewinnen. "Das wird eine große Herausforderung. Arnum hat ein sehr gutes Umschaltspiel", erklärt Uhlig.

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