16. Juni 2020 / 10:28 Uhr

Über eine Million: Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena kürzt Etat drastisch

Über eine Million: Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena kürzt Etat drastisch

Tom Bachmann, dpa
jena3
Neben einem Stamm der erhalten werden soll, möchte Jena den Kader für die nächste Spielzeit auch mit Spielern aus der eigenen Jugend verstärken. © dpa
Anzeige

Jena-Geschäftsführer Chris Förster erklärt die Senkung des Etats und verweist auf die Aufstiegssaison von 2016/17. Neben neuen Spielern, hält der Verein auch nach einem neuen Trainer Ausschau.

Anzeige

Jena. Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena muss nach dem Abstieg in die Regionalliga große finanzielle Einschnitte vornehmen. Wie die "Ostthüringer Zeitung" (Dienstag) berichtet, soll der Etat für die Profi-Mannschaft von 2,6 auf 1,5 Millionen Euro gekürzt werden. "Wir orientieren uns an der Aufstiegssaison", sagte Geschäftsführer Chris Förster. In der Spielzeit 2016/17 standen dem FCC 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. "Mit dem Budget ist es möglich, eine gute Mannschaft zusammenzustellen. Das ist uns damals auch gelungen", sagte Förster. In der Regionalliga fehlen die TV-Gelder von 840 000 Euro, zudem kalkuliert man mit weniger Zuschauer-Einnahmen.

Anzeige

Bisher stehen für die vierte Liga nur Torwart Flemming Niemann, Verteidiger Maximilian Rohr und Stürmer Niklas Jahn unter Vertrag. Einige Spieler haben laut OTZ bereits neue Angebote erhalten, allerdings wohl mit schlechteren Konditionen. "Wir wollen einen Stamm von etwa einem Dutzend Spielern halten, um mit eigenem Nachwuchs und Neuverpflichtungen ergänzt eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenzubauen", sagte Förster.

Mehr zu Jena

Neben Spielern sucht Jena zudem einen neuen Trainer. Aktuell wird die Mannschaft von René Klingbeil als Teammanager betreut. Dem Ex-Profi fehlt die für die 3. Liga notwendige Fußballlehrer-Lizenz. Der offizielle Cheftrainer Kenny Verhoene wird von der kommenden Saison an als Scout tätig sein.