26. Januar 2020 / 16:16 Uhr

"Übermittlungsfehler": Hertha BSC rudert nach Fan-Ausschluss beim Training zurück

"Übermittlungsfehler": Hertha BSC rudert nach Fan-Ausschluss beim Training zurück

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Klinsmann
Spricht von einem "Missverständnis": Hertha-Coach Jürgen Klinsmann. © Nigel Worrall
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Der Berliner Bundesligist teilte erst mit, dass lediglich die ersten 20 Minuten für Fans und Medien frei zugänglich sein sollen. Nun rudert der Hauptstadtclub in Person von Trainer Jürgen Klinsmann zurück.

Coach Jürgen Klinsmann hat den Wirbel um öffentliches Training beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC als „Missverständnis“ bezeichnet. Erst hatten die Berliner am Freitag mitgeteilt, dass Einheiten nur noch die ersten 20 Minuten für Fans und Medien offen sein sollen. Nach dem 2:1-Sieg beim VfL Wolfsburg wurde korrigiert, dass lediglich das Filmen nach 20 Minuten nicht mehr gestattet sei.

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Marko Pantelic, Adrian Rámos und Vedad Ibisevic zählen sich zu den besten Hertha-Knipsern der letzten 10 Saisons. Wer hat es ebenfalls in die Berliner Torjäger-Garde geschafft? ©

Es sei „komplett falsch verstanden“ worden, sagte Klinsmann am Sonntag. Er habe weder Fans noch Medien ausschließen wollen. „Ich kenne wie das Geschäft läuft. Dann ruft der eine bei dem anderen an: Kannst du mir mal die 90 Minuten schicken“, sagte der frühere Bundestrainer. „90 Minuten von meiner Trainingsarbeit auf den Server legen lassen, das muss nicht sein.“

Am Nachmittag wandte sich Klinsmann auch via Facebook an die Hertha-Fans. „In der Hektik und der Konzentration vor dem Spiel in Wolfsburg kam es zu Übermittlungsfehlern, die wir natürlich bedauern“, schrieb er. In der Woche vor dem Spiel gegen den FC Schalke 04 am Freitag (20.30 Uhr) könnten die Einheiten am Dienstag und Mittwoch (jeweils 10.30 Uhr) besucht werden.