04. August 2019 / 18:03 Uhr

Überraschung! Arminia Hannover gewinnt bei Vizemeister FC Eintracht Northeim

Überraschung! Arminia Hannover gewinnt bei Vizemeister FC Eintracht Northeim

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Damit hätte kaum jemand gerechnet: Arminia Hannover holt sich drei Punkte in Northeim (Archivbild).
Damit hätte kaum jemand gerechnet: Arminia Hannover holt sich drei Punkte in Northeim (Archivbild). © Maike Lobback
Anzeige

"Ich freue mich sehr für meine Jungs", resümierte Trainer Skerdi Bejzade seine Spieler nach dem 3:2 des SV Arminia Hannover gegen den FC Eintracht Northeim. Am Ende der Partie wurde es jedoch nochmal eng - doch Torhüter Sandro Soraru hielt den Sieg fest.

Anzeige

In der Oberliga hat Arminia Hannover einen Start mit Ausrufezeichen hingelegt. Die Mannschaft von Trainer Skerdi Bejzade gewann mit 3:2 (3:1) bei Eintracht Northeim – immerhin Vizemeister des Vorjahres und auch in dieser Saison zu den Titelfavoriten zu zählen. Den Sieg rettete SVA-Torhüter Sandro Soraru, er hielt in der Nachspiel einen Elfmeter von Thorben Rudolph.

Anzeige

Alle drei Arminia-Tore in erster Halbzeit

„In Northeim werden viele Teams Probleme haben. Ich freue mich sehr für meine Jungs, sie haben wegen einer starken ersten Halbzeit verdient gewonnen“, sagte Bejzade. Mit einer schwungvollen Anfangsphase überraschten die Gäste die Eintracht. Stephane Dieupeugbeu sorgte nach einem langen Pass von Abdullah Jankir für das 0:1 (8.). Nur drei Minute später staubte Onur Capin nach einem Kopfball von Ousmane Soumah zum 0:2 ab. Seine überragende Leistung an diesem Nachmittag krönte Jankir (40.) nach einem Freistoß mit dem Tor zum 0:3.

Mehr zum Amateurfußball in der Region Hannover

"Unentschieden wäre gefühlte Niederlage gewesen"

Florian Mackes (45.) brachte die Gastgeber wieder heran, ehe Ilyas Bircan (81.) für das 2:3 sorgte. Es entwickelte sich eine hektische Schlussphase, in der dem eingewechselten Richard Mensah ein unnötiges Foul an der äußersten Ecke des Strafraums unterlief. Doch Soraru blieb in der vierten Nachspielminute im Duell mit Rudolph der Sieger und sicherte den Auswärtssieg. „Ein 3:3 wäre wie eine gefühlte Niederlage gewesen“, sagte Skerdi Bejzade und atmete tief durch.