01. Juni 2021 / 19:53 Uhr

Überraschung beim VfL Knesebeck: Rinkel folgt auf Reinsch

Überraschung beim VfL Knesebeck: Rinkel folgt auf Reinsch

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Zurück in Knesebeck: Jan Rinkel ist wieder Trainer beim VfL.
Zurück in Knesebeck: Jan Rinkel ist wieder Trainer beim VfL. © Michael Franke/Isabell Massel
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Trainerwechsel beim VfL Knesebeck: Der Gifhorner Fußball-Kreisligist geht statt mit Helge Reinsch mit Jan Rinkel in die neue Saison - ein kurzfristiger Tausch, zumal Reinsch im März noch verlängert hatte.

Kurzfristiger Wechsel beim VfL Knesebeck: Noch im März hatte der Gifhorner Fußball-Kreisligist mit Helge Reinsch als Coach verlängert, geht nun aber doch mit einem anderen Trainer in die neue Saison - Jan Rinkel übernimmt das Team. Bereits 2016/17 war er für ein Jahr beim VfL tätig.

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Knesebecks Spartenleiter Tobias Krebiel war überrascht, als Reinsch auf ihn zukam. "Die Konstellation mit ihm, André und Steffen Haven als Gespann würde nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Aufwand ist enorm groß geworden, es passt wohl deswegen nicht mehr", so Krebiel. Und: "André will sich lieber erstmal wieder auf die Spieler-Rolle konzentrieren. Ich weiß nicht, wer sich zuerst entschieden hat." Reinsch war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Steffen Haven bleibt derweil Co-Trainer.

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Wie auch immer der genaue Ablauf gewesen sein mag, das Resultat war: Der VfL brauchte schleunigst einen neuen Coach. "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir nicht mehr allzu viele auf dem Zettel, die noch frei waren", sagt Krebiel. "Ich wusste aber, dass Jan nirgends Trainer war. Der Kontakt war nie abgerissen, er war auch mal auf dem Sportplatz, um sich Spiele anzusehen."

Der Spartenleiter zückte also das Telefon, rief Rinkel an - "und er hatte zum Glück gleich Lust", freut sich Krebiel. "Durch den schwierigen Zeitpunkt hätte ich sonst niemand anderen gehabt, da hätten wir ein bisschen wühlen müssen, um eine interne Lösung zu finden." Rinkel hatte zuletzt bis Ende 2020 die A-Jugend des MTV Gifhorn trainiert.

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2017 hatte man sich einvernehmlich getrennt, "Jan ist sehr ehrgeizig, erwartet sehr viel", weiß Krebiel. Die Vorstellungen hatten damals nicht übereingestimmt, "außerdem hatten wir die Möglichkeit, Detlef Weber als Trainer zu gewinnen. Wir haben offen darüber gesprochen, dass wir diese Chance ergreifen müssen", erinnert sich Krebiel. Es ging also im Guten auseinander, mittlerweile decken sich die Vorstellungen von Anforderungen. "In den vier Jahren haben wir uns ja auch weiterentwickelt", so Krebiel.

Dass sich beide Seiten bereits kennen, sei ein Bonus, so der Spartenleiter: "So wissen wir, was wir für einen Trainer bekommen - und umgekehrt weiß Jan, was für ein Verein auf ihn wartet."

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