02. November 2019 / 09:00 Uhr

Überraschung! Popp und Pajor beim VfL Wolfsburg vor Blitz-Comeback?

Überraschung! Popp und Pajor beim VfL Wolfsburg vor Blitz-Comeback?

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Schneller fit als gedacht: Alexandra Popp und Ewa Pajor.
Schneller fit als gedacht: Alexandra Popp und Ewa Pajor. © Boris Baschin
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Bei den Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sind zwei Stars schneller fit geworden als gedacht: Die deutsche Nationalmannschafts-Kapitänin Alexandra Popp und die polnische Top-Stürmerin Ewa Pajor gehören zum Aufgebot für das Bundesliga-Spiel am Sonntag in Freiburg.

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Erfreuliche Nachrichten bei Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg – und die kommen ziemlich unerwartet: Alexandra Popp und Ewa Pajor stehen nach ihren Verletzungen vor einem Blitz-Comeback! Die Stammkräfte sind Teil des Kaders von Trainer Stephan Lerch für die Partie am Sonntag (14 Uhr) gegen den SC Freiburg.

Popp hatte sich beim 3:0-Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt Ende Oktober einen Außenbandriss im rechten Sprunggelenk zugezogen, die Ausfallzeit wurde ursprünglich auf sechs Wochen beziffert. Doch jetzt ist die deutsche Nationalspielerin schneller als gedacht zurück. Ähnlich ist es bei Pajor, die seit einigen Wochen mit Knieproblemen zu kämpfen hat. Auch die Polin gehört gegen Freiburg zum Aufgebot. Lerch freut’s: „Beide trainieren wieder mit der Mannschaft. Der Heilungsprozess verlief sehr positiv und deutlich schneller als erwartet.

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Fridolina Rolfö: Ausfall nach Bandverletzung im rechten Fuß im Spiel gegen den 1.FFC Frankfurt, Rückkehr voraussichtlich Anfang Dezember. ©
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Auf Almuth Schult (Schulter-OP), Svenja Huth (Innenbandverletzung), Lara Dickenmann (Blinddarm-OP) und Fridolina Rolfö (Bandverletzung im rechten Fuß) muss der Coach allerdings noch verzichten.

Wettbewerbsübergreifend ist der VfL in allen Wettbewerben noch ungeschlagen – und das soll auch am Sonntag so bleiben. Dennoch machen sich die vergangenen Wochen bemerkbar. „Wir wollen den Schwung noch mal mitnehmen, haben eine starke Phase hinter uns, mit den Partien in der Liga und in der Champions League“, sagt Lerch, aber: „Es waren alles intensive Spiele und auch aufgrund der angespannten Personalsituation war es eine sehr hohe Belastung. Jetzt müssen wir vor der Länderspielpause alle Kräfte mobilisieren.“

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Der passt: Pia Wolter macht das 1:0 für den VfL Wolfsburg gegen Essen ©

Einfach wird’s aber nicht. Freiburg hatte mit zwei Niederlagen zwar einen holprigen Start in der Liga hingelegt, konnte sich unter Neu-Trainer Daniel Kraus aber stabilisieren. Der SC ist seit drei Spielen ungeschlagen und zeigte sich mit 13 Toren in diesen Partien torhungrig. Lerch weiß: „Sie kommen immer besser in Fahrt. Sie hatten einen mittelgroßen Umbruch im Sommer, es gab viele Verletzte und Abgänge, dazu einen neuen Trainer. Das bringt immer ein bisschen Unruhe rein.“

Mit Hasret Kayikci, Klara Bühl und Sandra Starke verfügt der SC über brandgefährliche Spielerinnen mit viel Tempo. In der Abwehr, so Lerch, könne es aber noch Defizite geben: „In der Defensive sind sie noch verwundbar und haben noch nicht so diese Stabilität erlangt. Da müssen wir ansetzen und sie beschäftigen.“

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