08. Januar 2019 / 20:52 Uhr

Ückeritzer und Krösliner Kicker kämpfen gegen den Abstieg

Ückeritzer und Krösliner Kicker kämpfen gegen den Abstieg

Detlef Spiller
Kröslins Mittelfeldspieler Martin Michalski (M.) und der Ückeritzer Abwehrspieler Justin Bahr zählen zu den Stützen ihrer Vereine. Beide Teams kämpfen in der Rückrunde vor allem um den Verbleib in der Kreisoberliga. 
Kröslins Mittelfeldspieler Martin Michalski (M.) und der Ückeritzer Abwehrspieler Justin Bahr zählen zu den Stützen ihrer Vereine. Beide Teams kämpfen in der Rückrunde vor allem um den Verbleib in der Kreisoberliga.  © Detlef Spiller
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Die Kreisoberliga-Fußballer der Region stehen in der unteren Tabellenhälfte. Beide Aufsteiger wollen den Klassenverbleib packen.

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Kröslin/Ückeritz. Die Fußball-Kreisoberliga ist in der Winterpause.Erst am 15. März geht es weiter.Nach dem derzeitigen Stand haben die hiesigen Vereine, der SV Ückeritz und der SV Kröslin, erwartungsgemäß nichts mit dem Aufstieg in die Landesklasse zu tun.Beide Vereine haben eher Abstiegssorgen, denn theoretisch können sechs der 14 Teams in die Kreisliga absteigen

Motor Eggesin führt die Tabelle an

Motor Eggesin (34 Punkte) ist Favorit auf den Aufstieg. Um den zweiten Rang,der ebenfalls den Weg in die Landesklasse ebnet, kämpfen derzeit der FC Landhagen(26), der SV Ducherow(25), Fichte Greifswald (22) und der SV Murchin/Rubkow (21).

Aufsteiger SV Ückeritz (14) nimmt derweil den siebten Tabellenplatzein. Die junge, ehrgeizige Truppe sammelte zunächst fleißig Punkte,ehe sie in der Schlussphase der Hinserie schwächelte und in vier Spielen drei Niederlagen kassierte. Trainer Robert Stein ist dennoch zufrieden: „Es hätten einige Punkte mehr sein können.Wir müssen jedoch die starke Konkurrenz in dieser Liga anerkennen. Unsere junge Truppe wird sich aber weiterentwickeln und dazulernen.“

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Viel Potenzial in Ückeritzer Truppe

Der einstige Torjäger hat eine Reihe junger, talentierter Spielerin seinen Reihen. Kevin Werner und Justin Bahr in der Abwehr, die Mittelfeldspieler Francesco Joeks und Moritz Grambow-Knuth, der zehnfache Torschütze Philipp Gronwald, ein pfeilschneller, oft nur regelwidrig zu stoppender Stürmer,oder der dribbelstarke Eric-Heiko Liebmann bilden das Gerüst der Mannschaft. Auf weitere Leistungsträger wie Torwart Volkan Doganay, die Mittelfeldspieler Denny und Matthias Schultz, oder Stürmer Pavao Ljubic musste Stein oft verzichten.

„Zum Glück haben wir einen großen Kader zur Verfügung. Die Mannschaft entwickelte sich in den letzten Jahren hervorragend. Wenn wir den siebten Platz behaupten könnten, wäre das ein toller Erfolg“, sagt Stein. Mit Lars Höhne und Toni Voß verlassen zwei Spieler den Verein,während der einstige Kapitän, Erik Schäfer, aus Berlin zurückkehrt.

Die Fotos des Jahres 2018 aus dem Amateurfußball von Mecklenburg-Vorpommern:

Keeper Michael Fischer von Kreisligist SG Motor Neptun Rostock II gibt alles, um den Ball bei strömenden Regen abzuwehren. Ob er danach in die Pfütze klatscht, ist nicht aufzulösen. Zur Galerie
Keeper Michael Fischer von Kreisligist SG Motor Neptun Rostock II gibt alles, um den Ball bei strömenden Regen abzuwehren. Ob er danach in die Pfütze klatscht, ist nicht aufzulösen. ©
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Die Saison-Höhepunkte der Ückeritzer waren die klaren Siege gegen den SV Kröslin (5:2), Aufbau Jatznick (4:2) und Blau-Weiß Jarmen (3:1). Dagegen schmerzten vor allem die Schlappen gegen den FC Landhagen (1:7) und den Pasewalker FV II (0:3).

Kröslin geht zum Jahresende die Puste aus

Auch die Kicker des SV Kröslin (10) boten streckenweise gute Leistungen. In mehreren Spielen waren sie ihren Gegnern ebenbürtig oder gar besser, belohnten sich aber nicht. „Lediglich in Ückeritz und Eggesin (0:3/d. Red.) waren die Niederlagen berechtigt. Ärgerlich waren das 0:1 gegen Murchin/Rubkow oder das 3:4 gegen Ducherow.Auch bei den drei Remis war mehr drin“, bemerkte SVK-Trainer Carsten Niemann.

Nicht zu verkennen war aber auch, dass die Krösliner von den letzten sechs Spielen vier verloren haben und nur in Blesewitz (4:1) siegten. „Vier Siege in 13 Spielen sind zu wenig. Wir stehen jedoch im Umbruch, haben sieben Spieler der aufgelösten A-Junioren in die Erste eingebaut. Die 17- bis 19-Jährigen brauchen noch Zeit“,sagt Niemann. „Fußballerisch haben wir uns verbessert, doch in der Robustheit, im körperlichen Gegenhalten gibt es deutliche Reserven. Besonders Ückeritz hat uns gezeigt, wie man gewinnen muss“, erläutert Niemann, für den es nur ein Ziel gibt: den Klassenverbleib.

„Neben den Kemnitzern (stehen bereits als Absteiger fest/d. Red.) kann es fünf Vereine erwischen. Wir brauchen noch mehr Leistungsbereitschaft, um nicht dabei zu sein“, sagt der Krösliner Coach. Er baut im Abwehrbereich vor allem auf die Qualität von Gerd-Christian Schumacher. Dave Jacubowsky und Martin Michalski sowie das hoffnungsvolle Talent Veit Bendik sollen die Akzente im Mittelfeld setzen. Unverzichtbar sind nach wie vor die Routiniers Frank Richter und Christian Hensel, die 14 der 21 Krösliner Tore geschossen haben.„Wir haben in der Rückrunde noch sieben Heimspiele, die wollen wir zum Punkte sammeln nutzen“, betont Niemann.

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