08. Februar 2021 / 19:47 Uhr

UEFA bestätigt: Gladbach spielt Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City in Budapest

UEFA bestätigt: Gladbach spielt Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City in Budapest

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Borussia Mönchengladbach spielt in Budapest.
Borussia Mönchengladbach spielt in Budapest. © imago images/Montage
Anzeige

Das Heimspiel von Borussia Mönchengladbach im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Manchester City wird nicht in Deutschland stattfinden. Die UEFA bestätigte am Montag die Verlegung der Partie in die Puskas Arena in Budapest.

Anzeige

Borussia Mönchengladbach muss in der Champions League ins Ausland ausweichen. Wie die UEFA am Montag bekanntgab, wird das Achtelfinal-Hinspiel des Bundesliga-Klubs gegen Manchester City am 24. Februar in der Puskas Arena in Budapest ausgetragen. Damit reagierten die Verantwortlichen auf die Einreisebeschränkungen, die aufgrund der Mutation des Coronavirus in Großbritannien ausgesprochen wurden.

Anzeige

"Wir müssen leider davon ausgehen, dass die bis zum 17. Februar in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Einreiseverbote aus Großbritannien auch über dieses Datum hinaus Bestand haben werden und dass es auch keine Ausnahmegenehmigung für eine Einreise der Mannschaft von Manchester City zu einem Spiel in Mönchengladbach geben wird", erklärte Gladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers auf der Vereinsseite. "Dies ist das Ergebnis vieler Gespräche, die wir in der vergangenen Woche mit den zuständigen Behörden, politischen Entscheidungsträgern, der DFL und der UEFA geführt haben."

Mehr vom SPORTBUZZER

Der Austragungstermin der Partie bleibt von den Änderungen unberührt. Zuvor war bereits das für den 16. Februar angesetzte Heimspiel von RB Leipzig gegen den FC Liverpool aus den gleichen Gründen nach Budapest verlegt worden.

Hintergrund der Verlegungen ist eine mindestens bis zum 17. Februar geltende bundesweite Einreisesperre für Menschen aus Corona-Mutationsgebieten, zu denen Großbritannien gehört. Die Verordnung sieht nur wenige Ausnahmen vor, etwa für Personen, die ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben oder den Warenverkehr. Profisportler auf Wettkampfreise gehören ausdrücklich nicht dazu. Die Bundespolizei hatte deshalb in Abstimmung mit dem Innenministerium am Donnerstag einen Leipziger Antrag auf Ausnahmegenehmigung für die Elf von Jürgen Klopp abgelehnt.