04. August 2020 / 06:39 Uhr

Vor Blitzturnieren: UEFA prüft Prämien für Europacup-Wettbewerbe – Weniger Geld für FC Bayern, RB Leipzig & Co?

Vor Blitzturnieren: UEFA prüft Prämien für Europacup-Wettbewerbe – Weniger Geld für FC Bayern, RB Leipzig & Co?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Da die Spiele in Viertel- und Halbfinale nur in einem K.-o.-Spiel in Lissabon statt mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, erwartet die UEFA um Präsident Aleksander Ceferin möglicherweise auch geringere Einnahmen durch ihre Vertragspartner. 
Da die Spiele in Viertel- und Halbfinale nur in einem K.-o.-Spiel in Lissabon statt mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, erwartet die UEFA um Präsident Aleksander Ceferin möglicherweise auch geringere Einnahmen durch ihre Vertragspartner.  © Getty Images/imago
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Die europäischen Wettbewerbe der Champions League und Europa League werden in dieser Saison nicht wie sonst üblich in Hin- und Rückspielen zu Ende gebracht. Womöglich hat das auch eine Auswirkung auf die Ausschüttung der Preisgelder durch die UEFA. 

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Der FC Bayern München und RB Leipzig müssen möglicherweise mit Kürzungen ihrer Champions-League-Prämien rechnen. Wie die UEFA vor dem Blitzturnier der Königsklasse vom 12. bis 23. August mitteilte, steht die Ausschüttung der Preisgelder weiter auf dem Prüfstand. "Es wurde keine endgültige Bewertung vorgenommen, und wir erwarten nur begrenzte Auswirkungen auf die Verteilung für die Klubs“, hieß es von der Europäischen Fußball-Union.

Da die Spiele in Viertel- und Halbfinale nur in einem K.-o.-Spiel in Lissabon statt mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, erwartet die UEFA möglicherweise auch geringere Einnahmen durch ihre Vertragspartner. Gleiches gilt für die Teilnehmer des Finalturniers der Europa League in Nordrhein-Westfalen, das Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und der VfL Wolfsburg noch erreichen können.

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Ausgezahlt wurden laut UEFA bereits die Prämien bis zum Erreichen des Achtelfinals. Der FC Bayern und RB Leipzig erhielten wie alle 32 Königsklassen-Starter einen Sockelbetrag von 15,25 Millionen Euro und für das Erreichen des Achtelfinals nochmals 9,5 Millionen Euro. Für ihre makellose Gruppenphase mit sechs Siegen strichen die Bayern nochmals 16,2 Millionen Euro ein. Leipzig erhielt für drei Siege und zwei Unentschieden 9,9 Millionen Euro.

Für das Erreichen des Viertelfinals lobt die UEFA normalerweise 10,5 Millionen Euro pro Klub aus, für das Halbfinale nochmals zwölf Millionen, für die Endspielteilnehmer je 15 Millionen und für den Sieger weitere vier Millionen Euro. Über die Höhe dieser Zahlungen soll nun zu einem späteren Zeitpunkt befunden werden.

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Inwieweit die Zahlungen über das Koeffizenten-Ranking (Bayern 33,24/Leipzig 4,43 Millionen Euro) oder den ohnehin immer erst nach dem letzten Spiel berechneten Marketpool mit einem Gesamtvolumen von knapp insgesamt 300 Millionen Euro von möglichen Kürzungen betroffen sind, war vorerst unklar.

In der Europa League fallen die Zahlungen immer deutlich geringer aus. Das Startgeld betrug 2,92 Millionen Euro pro Klub. Bis zum Erreichen des Achtelfinals kamen jeweils 1,6 Millionen Euro hinzu. Für das Viertelfinale wären normalerweise 1,5, das Halbfinale 2,4 und das Endspiel 4,5 Millionen Euro fällig, plus 4 Millionen Euro für den Sieger.