30. März 2021 / 15:03 Uhr

UEFA bestätigt: Entscheidung über Reform für Champions League und Co. erst Mitte April

UEFA bestätigt: Entscheidung über Reform für Champions League und Co. erst Mitte April

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Über die Reformen der Europapokal-Wettbewerbe soll erst Mitte April entschieden werden.
Über die Reformen der Europapokal-Wettbewerbe soll erst Mitte April entschieden werden. © IMAGO/motivio (Montage)
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Über die geplanten Reformen der Champions- und Europa League wird nicht im Rahmen der Sitzung des Exekutivkomitees am Mittwoch entschieden. Die UEFA teilte am Dienstag mit, dass für den offiziellen Beschluss ein weiteres Treffen am 19. April anberaumt werde.

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Die Europäische Fußball-Union UEFA wird entgegen bisheriger Planungen erst in drei Wochen über die geplante Reform des Europapokals entscheiden. Das Thema werde bei der Sitzung des Exekutivkomitees am Mittwoch diskutiert, ein offizieller Beschluss werde aber erst bei einem weiteren Treffen des Gremiums am 19. April gefällt, teilte die UEFA am Dienstag mit. Dabei geht es unter anderem darum, in welchem Format die Champions League ab 2024 gespielt wird.

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Auf dem Tisch liegt der Vorschlag, dass 36 statt bislang 32 Teams teilnehmen sollen. Gespielt werden soll dann nicht mehr in acht Vorrundengruppen sondern in nur einer Liga, in der aber nicht Jeder gegen Jeden antritt. Die Zahl der Partien pro Saison würde deutlich ansteigen. Bei einer vorbereitenden Sitzung am Dienstag wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur noch Abstimmungsbedarf festgestellt. Einem Bericht des Internetportals The Athletic zufolge soll es einen Dissens über die Verteilung von Geldern aus der Vergabe kommerzieller Rechte gegeben haben.

Auf der Agenda für die Exekutiv-Sitzung am Mittwoch steht unter anderem auch ein Vorschlag, bei der EM in diesem Sommer und dem Finale der Nations League fünf Auswechslungen pro Team und Begegnung zu erlauben. Zudem soll die Frage der Zulassung von Zuschauern bei internationalen Spielen debattiert werden.

Fan-Initiativen sind gegen die Reformen

Einige Fan-Gruppierungen hatten sich zuletzt gegen die angestrebten Reformen der Europapokal-Wettbewerbe positioniert. Die Initiative "ProFans" sprach bei den beabsichtigten Änderungen von einem "Schlag ins Gesicht der Fans - und zwar europaweit". Durch die Erhöhung der Zahl der Spieltage werde der Termindruck auf die nationalen Ligen weiter erhöht. "Die Folge wird sein, dass noch mehr Spiele fanunfreundliche Anstoßzeiten erhalten werden und dass es mehr englische Wochen geben wird", schrieb "ProFans".Zuvor hatte bereits die Fan-Initiative "Unser Fußball" die Reform abgelehnt.