29. September 2022 / 12:42 Uhr

UEFA-Reaktion auf DFB-Entscheidung: Welche Top-Nationen als Test-Gegner infrage kommen - und welche nicht

UEFA-Reaktion auf DFB-Entscheidung: Welche Top-Nationen als Test-Gegner infrage kommen - und welche nicht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Hansi Flick (l.) nimmt mit dem DFB-Team nicht an der EM-Quali teil. 
Bundestrainer Hansi Flick (l.) nimmt mit dem DFB-Team nicht an der EM-Quali teil.  © IMAGO/Jan Huebner
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Nach der Entscheidung des DFB, als künftiger EM-Gastgeber nicht außer Konkurrenz in einer Gruppe der Qualifikation mitzuspielen, hat die UEFA bestätigt, gegen welche Top-Nationen die deutsche Nationalmannschaft im kommenden Länderspiel-Jahr Testspiele bestreiten könnte. Vier Länder kommen derweil nicht infrage. 

Bundestrainer Hansi Flick darf im kommenden Jahr trotz des Verpassens der Nations-League-Endrunde mit starken Länderspielgegnern für die deutsche Nationalmannschaft rechnen. Wie die Europäische Fußball-Union am Donnerstag bestätigte, ist das schnelle Wiedersehen mit dem alten Rivalen England ebenso möglich wie ein Test gegen den 2018er-Weltmeister Frankreich. Voraussetzung dafür ist, dass diese Teams am 9. Oktober bei der Auslosung der Qualifikation für die EM 2024 in Deutschland nicht in eine der drei Sechsergruppen gelost werden.

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Es liege am Deutschen Fußball-Bund, "von Spieltag zu Spieltag mit den verfügbaren Teams ein Freundschaftsspiel zu vereinbaren", teilte die UEFA auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Am Mittwoch hatte DFB-Direktor Oliver Bierhoff dem SPORTBUZZER, dem Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), bestätigt, dass die DFB-Auswahl im Gegensatz zu vergangenen Turniergastgebern wie Frankreich (EM 2016), Russland (WM 2018) und Katar (WM 2022) nicht als Gastmannschaft in einer der Gruppen der europäischen Qualifikationsrunde mitspielen werde.

Nicht möglich sind Spiele gegen die vier Teilnehmer an der Nations-League-Finalrunde, also gegen die Niederlande, Kroatien, Spanien und Italien, da diese keine freien Termine im Länderspieljahr 2023 mehr haben. Denkbare Topgegner wären dagegen auch die WM-Teilnehmer Portugal, Belgien und Dänemark, wenn diese bei der Qualifikation in Topf 1 gesetzten Nationen in eine der drei verbliebenen Fünfergruppen gelost werden. Vier Fünfergruppen sind für die Nations-League-Halbfinalisten reserviert. England und Frankreich werden nach ihrem schlechten Abschneiden in der Nations-League-Gruppenphase aus Topf 2 gezogen und können in allen zehn Gruppen landen.

Die UEFA teilte ausdrücklich mit, dass der DFB auch nicht-europäische Gegner auswählen dürfe. Prestigeduelle mit Argentinien und Brasilien wären im Jahr vor der Heim-EM somit auch möglich. 2023 gibt es fünf Länderspielfenster, je eines im März, Juni, September, Oktober und November. Die Medien-Einnahmen aus allen deutschen Spielen werden allerdings in jedem Fall - wie auch bei Qualispielen üblich - über den Zentralvertrag der UEFA kassiert, wie der Dachverband bestätigte.

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