17. September 2020 / 11:10 Uhr

Risikogebiet Budapest: UEFA berät über Auswirkungen auf Supercup zwischen FC Bayern und FC Sevilla

Risikogebiet Budapest: UEFA berät über Auswirkungen auf Supercup zwischen FC Bayern und FC Sevilla

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die UEFA will am Donnerstag über mögliche Konsequenzen für das Supercup-Finale zwischen dem FC Bayern und dem FC Sevilla beraten, nachdem der Spielort Budapest zum Corona-Risikogebiet erklärt worden war. Die Partie soll am 24. September in der Puskás Arena stattfinden.
Die UEFA will am Donnerstag über mögliche Konsequenzen für das Supercup-Finale zwischen dem FC Bayern und dem FC Sevilla beraten, nachdem der Spielort Budapest zum Corona-Risikogebiet erklärt worden war. Die Partie soll am 24. September in der Puskás Arena stattfinden. © imago images/PuzzlePix/Szirtesi
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Nach der Einstufung des Spielortes Budapest als Risikogebiet will die UEFA nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag über Auswirkungen auf das UEFA-Supercup-Finale zwischen dem FC Bayern und dem FC Sevilla beraten. Eigentlich sollte die Puskás Arena zu 30 Prozent ausgelastet werden.

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Nach der Einstufung des Spielortes Budapest als Risikogebiet prüft die Europäische Fußball-Union die Auswirkungen auf die Supercup-Partie zwischen dem FC Bayern München und dem FC Sevilla. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur berät die UEFA am Donnerstag. Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) hatte Budapest am Mittwochabend in die Liste der für touristische Reisen zu stark von der Corona-Pandemie betroffenen Gebiete aufgenommen. Entsprechend wurde eine Reisewarnung ausgesprochen.

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Puskás Arena sollte zu bis zu 30 Prozent ausgelastet werden

Die UEFA hatte geplant, das Spiel des deutschen Triple-Gewinners gegen den Europa-League-Sieger am 24. September vor Zuschauern auszutragen. In die Puskás Arena sollten bis zu 30 Prozent der Stadionkapazität von 67.000 Menschen eingelassen werden. Der FC Bayern wurde von der RKI-Nachricht ebenso überrascht. Rund 3000 Tickets stehen dem Champions-League-Sieger für Fans zur Verfügung. Der Verein hat sogar im Vorfeld des Spiels eine Möglichkeit für kostenlose Corona-Tests der mitreisenden Anhänger organisiert. Wie jetzt weiter verfahren wird, ist offen. Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat.

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Auch Ungarn hatte aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus bereits seine Schutzvorkehrungen verstärkt. Bereits am 1. September war eine Grenzsperre für Ausländer in Kraft getreten: Ausnahmen gelten für Diplomaten und Geschäftsreisende. In Ungarn ist die Zahl der Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 kräftig gestiegen.