18. März 2022 / 20:21 Uhr

Ukraine-Krieg: RB Leipzigs Fanclub "Holy Bulls" im humanitären Einsatz unterwegs

Ukraine-Krieg: RB Leipzigs Fanclub "Holy Bulls" im humanitären Einsatz unterwegs

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
Der Bus der Holy Bulls bringen Hilfsgüter in die Ukraine und Frauen und Kinder nach Leipzig
Der Bus der Holy Bulls bringen Hilfsgüter in die Ukraine und Frauen und Kinder nach Leipzig © Privat
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Der Christliche RB-Fanclub bringt Hilfsgüter ins Kriegsgebiet und holt 42 ukrainische Frauen und Kinder nach Leipzig. Bereits am Sonntag sollen sie entreffen.

Leipizig. Die Holy Bulls, ein christlicher Fanclub der Rasenballer, fahren zu jedem Auswärtsspiel der Roten Bullen. Im In- und Ausland. Mit Beinfreiheit, im ersten deutschen Fan-Bus. Finanziert wird das Ganze von RB-affinen Sponsoren, deren Logos den Luxusliner schmücken.

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Aktuell wird der Bus anderweitig benötigt, wird in diesen Stunden mit Hilfsgütern (Mineralwasser, Tiernahrung, Hygieneartikel, Medikamente, medizinische Versorgungsartikel, Lebensmittel) vollgepackt und setzt sich am Sonnabend um vier Uhr in der Früh in Bewegung. Humanitäres Ziel von Knut und Simone Becker (sie fahren den Bus) und des Holy-Bulls-Verantwortlichen Andre Knoblau: Die polnisch-ukrainische Grenze. Dort werden die Hilfsgüter dem „Haus der Hoffnung e.V.“ übergeben und von dort weiter in die Ukraine transportiert. Auf der Bus-Rückfahrt sollen 42 Frauen und Kinder aus dem Kriegsgebiet mit nach Leipzig genommen werden.

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Die Ankunft am Spendenlager Ljublin ist für Sonnabend, 16 Uhr, geplant. Die Aufnahme der in Warschau wartenden ukrainischen Frauen und Kinder soll am Sonntag um 8 Uhr stattfinden. Geplante Ankunft in der Aufnahmestelle in Mockau: Sonntag, 18 Uhr.