16. November 2019 / 10:41 Uhr

Internationale Pressestimmen zum Abschied von Uli Hoeneß: "Eine Ära ist zu Ende"

Internationale Pressestimmen zum Abschied von Uli Hoeneß: "Eine Ära ist zu Ende"

Jan Jüttner
Uli Hoeneß ist nicht mehr Präsident des FC Bayern - so reagiert die internationale Presse.
Uli Hoeneß ist nicht mehr Präsident des FC Bayern - so reagiert die internationale Presse. © Verwendung weltweit
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Uli Hoeneß ist nicht mehr Präsident des FC Bayern. Der Wechsel an der Spitze des deutschen Rekordmeisters ist natürlich auch den internationalen Medien nicht verborgen gelieben. Der SPORTBUZZER hat die Stimmen der Gazetten zusammengetragen.

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Der letzte große Auftritt von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern wurde emotional. Noch bevor er seine Abschiedsworte an die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung richten konnte, kämpfte die Bayern-Legende schon mit den Tränen. Auch die Zeitungen und Medien griffen den tränenreichen Abschied von Hoeneß auf, der von nun an als einfaches Mitglied im Aufsichtsrat des FC Bayern sitzen wird. Sein Nachfolger ist der ehemalige Adidas-Chef Herbert Hainer.

Die Neue Zürcher Zeitung schreibt im Hinblick auf die eindrucksvolle Karriere von Hoeneß beim deutschen Rekordmeister von "einem einmaligen Modell, wie es nie wieder möglich sein wird" und spielt damit auf die Vita des 67-Jährigen an. Denn der "Mr. FC Bayern" prägte den Klub als Spieler, Manager und später als Präsident. Die Bild beschreibt den Rückzug von der Spitze des Klubs mit den Worten: "Eine Ära ist zu Ende". Der SPORTBUZZER hat weitere Pressestimmen in einer Bildergalerie zusammengestellt.

Internationale Pressestimmen zum Abschied von Uli Hoeneß

Uli Hoeneß ist nicht mehr Präsident des FC Bayern - so reagiert die internationale Presse. Zur Galerie
Uli Hoeneß ist nicht mehr Präsident des FC Bayern - so reagiert die internationale Presse. ©

Hoeneß will sich aus Trainerfrage raushalten

Hoeneß hat sich kurz nach dem Ende seiner Amtszeit als Präsident des FC Bayern München in der Trainerfrage in Zurückhaltung geübt. "Vor drei Tagen hätte ich die Frage vielleicht noch beantwortet. Ich fühle mich nicht autorisiert, in der Position, die ich jetzt habe, solche Gedanken zu artikulieren", sagte der Ex-Präsident in der Nacht zum Samstag. Bei der Frage ging es um die Einschätzung der von einem Fan bei der Jahreshauptversammlung gewünschten Rückkehr von Pep Guardiola, der von 2013 bis 2016 Trainer des deutschen Rekordmeisters war.

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Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München verkündet, dass Niko-Kovac-Nachfolger Hansi Flick mindestens bis zum Jahresende Trainer bleiben werde. Rummenigge stellte sogar eine längere Cheftrainertätigkeit des 54-Jährigen "darüber hinaus" in Aussicht.