13. September 2020 / 12:07 Uhr

FC Bayern: Uli Hoeneß schießt gegen Alaba-Berater Pini Zahavi: "Geldgieriger Piranha"

FC Bayern: Uli Hoeneß schießt gegen Alaba-Berater Pini Zahavi: "Geldgieriger Piranha"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß leder gegen den Spielerberater von David Alaba.
Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß leder gegen den Spielerberater von David Alaba. © imago images / Jan Huebner / Montage
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Mit einer harten Verbalattacke gegen Pini Zahavi hat Uli Hoeneß den Vertragspoker um David Alaba beim FC Bayern kommentiert. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass Alaba von den Münchnern ein Mega-Gehalt fordere.

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Uli Hoeneß hat den aus seiner Sicht Schuldigen für den weiter ergebnislosen Vertragspoker zwischen David Alaba und dem FC Bayern benannt. "Wir wollen alle, dass David bei uns bleibt. Er ist ein super Junge und ein super Spieler. Hansi Flick will ihn unbedingt behalten", leitete der Ehrenpräsident der Münchner seine Ausführungen im "Doppelpass" von Sport1 ein, um dann deutlich zu werden: "Aber er hat einen geldgierigen Piranha als Berater und der Vater, den ich eigentlich sehr mag und mit dem ich immer gute Gespräche hatte, lässt sich sehr beeinflussen. Es geht wirklich nur ums Geld - sonst gar nichts. Er ist ja schon beim besten Verein der Welt."

Alaba-Seite fordert angeblich Mega-Gehalt bei Bayern

Alaba wird seit März von Pini Zahavi vertreten, der in der Branche als zäher und harter Verhandlungspartner gilt. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass Alaba für eine Verlängerung seines im Sommer 2021 auslaufenden Vertrages ein künftiges Jahresgehalt in Höhe von 20 bis 25 Millionen Euro fordern soll. Nach Angaben der Sport Bild habe Bayern bislang jedoch lediglich elf Millionen als Fixum plus sechs weitere Millionen an Boni geboten. Zudem soll Alaba im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen die sofortige Freigabe fordern. Das Transferfenster ist noch bis zum 5. Oktober geöffnet.

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Hoeneß' Hoffnung: Alaba macht bei seinen Forderungen Zugeständnisse und bremst Zahavi. "Er sollte sich nicht von außen beeinflussen lassen", meinte der frühere Manager und Präsident der Bayern: "Ich hoffe, dass David es schafft, sich durchzusetzen." Hoeneß gab weitere Einblick in die bisherigen Verhandlungen und echauffierte sich besonders über die Honorarvorstellungen von Zahavi selbst.

"Wenn ihr wüsstet, was der allein für die Unterschrift von David im zweistelligen Millionenbereich verlangt - das ist überhaupt nicht möglich", sagte der 68-Jährige: "Ich verstehe, dass Hasan Salihamidzic bei einem dieser Gespräche mal ausgeflippt ist. Welche Argumente da ausgetauscht wurden - das geht auf keine Kuhhaut." Ziel von Zahavi sei es, dass Alaba die Münchner im kommenden Sommer ablösefrei verlässt. Dies gelte es, "unbedingt" zu verhindern.