24. Juli 2019 / 12:57 Uhr

Kommentar zu Uli Hoeneß: Der wahre Umbruch beim FC Bayern beginnt

Kommentar zu Uli Hoeneß: Der wahre Umbruch beim FC Bayern beginnt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
SPORTBUZZER-Mitarbeiter Patrick Strasser kommentiert den möglichen Hoeneß-Abschied beim FC Bayern.
SPORTBUZZER-Mitarbeiter Patrick Strasser kommentiert den möglichen Hoeneß-Abschied beim FC Bayern. © Verwendung weltweit
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SPORTBUZZER-Mitarbeiter hält den offenbar bevorstehenden Rückzug von Uli Hoeneß beim FC Bayern für die richtige Entscheidung. Der Verein müsse nun "flügge" werden, das Feld sei bestellt.

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Uli Hoeneß ohne den FC Bayern? Auch andersherum: der FC Bayern ohne Uli Hoeneß? Ohne den Macher, den Manager, den späteren Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden? Uli Hoeneß, der erste Fan und Anwalt des Vereins, Herz und Seele der Münchner seit seinem Amtsantritt als Selfmade-Manager 1979, will sich im November wohl nicht mehr als Präsident zur Wiederwahl stellen.

Nicht nur das: Auch den Posten als Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG möchte der 67-Jährige, obwohl noch mit einem bis 2022 unterschriebenen Vertrag ausgestattet, der übrigens erst im vergangenen Dezember bestätigt wurde, offenbar aufgeben. Es wäre nicht mehr und nicht weniger als: das Ende einer Ära. Die Uhren beim FC Bayern würden auf der nächsten Mitgliederversammlung, wohl auch diesmal am letzten Freitag im November, auf null gestellt.

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Dann beginnt der wahre Umbruch, nicht der aktuell im Kader vollzogene, sondern der in der Führung. Der Verein muss flügge werden – ohne Hoeneß, der den Bericht über seinen Rückzug am Mittwoch weder bestätigen noch dementieren wollte. Dennoch: „Mia san Uli“ könnte bald Geschichte sein.

Hoeneß-Rückzug ist die richtige Entscheidung

Es wäre eine richtige wenn auch überraschende Entscheidung. Dass Hoeneß wirklich würde loslassen können – kaum zu glauben. Doch der FC Bayern scheint auch aus seiner Sicht gut gerüstet. Der langjährige Adidas-Chef Herbert Hainer, ein enger Freund von Hoeneß und aktuell sein Stellvertreter im Aufsichtsrat, wird sich wahrscheinlich zur Wahl stellen. Hainer kennt den Verein in- und auswendig, hat eine gute Reputation.

Die Karriere von Uli Hoeneß beim FC Bayern in Bildern

Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern.
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Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern. ©
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Und wenn ihn Hoeneß den Mitgliedern und dem Aufsichtsrat vorschlägt, wird Wunschkandidat Hainer in beide Ämter gewählt. Kein Zweifel. Mit Ex-Kapitän Oliver Kahn, ebenfalls eine bei den Fans hoch geschätzten Symbolfigur des Vereins mit viel Charisma, steht bereits ein Nachfolger für Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bereit, der Ende 2021 aufhört. Hoeneß hat das Feld bestellt, seine letzte Aufgabe erfüllt. Er sieht seine „wichtigste Aufgabe darin, dann aufzuhören, wenn ich das Gefühl habe, es ist alles so, wie ich es mir vorstelle“, betonte Hoeneß immer wieder.

Fan-Kritik hat Hoeneß schwer getroffen

Die heftige Kritik auf der vergangenen Jahreshauptversammlung aus den eigenen Reihen, von einigen seiner sonst so treuen Fans, hat ihn schwer getroffen. Nachhaltig. Nun lässt er wohl los. Rechtzeitig. Seine Frau Susi und seine Familie würden es ihm danken.

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