24. Juli 2019 / 08:32 Uhr

Möglicher Rückzug von Uli Hoeneß trifft FC Bayern auf USA-Reise offenbar unvorbereitet - Rummenigge schweigt

Möglicher Rückzug von Uli Hoeneß trifft FC Bayern auf USA-Reise offenbar unvorbereitet - Rummenigge schweigt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der offenbar scheidende Bayern-Präsident Uli Hoeneß (l.) mit Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge (Archivfoto)
Der offenbar scheidende Bayern-Präsident Uli Hoeneß (l.) mit Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge (Archivfoto) © imago images / Revierfoto
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Den Tross des FC Bayern hat die Nachricht vom offenbar bevorstehenden Rückzug von Präsident Uli Hoeneß wohl unvorbereitet ereilt. Der Klub gibt keine Stellungnahme ab, Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge schweigt, Trainer Niko Kovac zuckt mit den Schultern.

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Der FC Bayern hat nach dem letzten Spiel auf der USA-Reise für keine Aufklärung zur Zukunft von Präsident Uli Hoeneß gesorgt. Der 67-Jährige will nach Informationen der Bild auf der Mitgliederversammlung im November nicht mehr zur Wiederwahl als Präsident des deutschen Rekordmeisters antreten. Hoeneß selbst wollte den Bericht am Mittwoch gegenüber dem kicker weder bestätigen noch dementieren.

Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich am Dienstagabend (Ortszeit) in Kansas City nach dem 1:0 der Münchner gegen den AC Mailand im Children's Mercy Park Stadium nicht. Der Verein veröffentlichte bislang auch keine Stellungnahme. Der Bayern-Tross machte sich gleich nach dem Spiel auf die Heimreise. Nach dpa-Informationen kam die Nachricht aus Deutschland für den Bayern-Tross in Kansas völlig überraschend.

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Trainer Niko Kovac antwortete bei der Pressekonferenz angesprochen auf Hoeneß, dass er gerne etwas sagen würde, aber es nicht könne, weil er „wirklich“ nicht wisse, „wieviel Wahrheitsgehalt“ in dem Medienbericht stecke. „Von daher nehmen Sie es mir nicht übel, wenn ich das jetzt nicht kommentiere“, äußerte der 47-Jährige.

Müller: "Keine Informationen aus erster Hand"

Die Münchner Profis hielten sich ebenfalls zurück. „Ich habe noch keine Informationen aus erster Hand“, sagte Thomas Müller. David Alaba gestand, dass es „schwierig“ sein würde, sich den FC Bayern ohne Hoeneß vorzustellen. „Er ist schon die prägende Figur gewesen in zig Jahrzehnten. Das ist einmalig“, erklärte Nationalspieler Leon Goretzka zum Vereinspatron: „Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Ich denke, ich warte erstmal, dass er das persönlich meldet.“

Die Karriere von Uli Hoeneß beim FC Bayern in Bildern

Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern.
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Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern. ©
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Nach Bild-Informationen will Hoeneß auch den Posten als Aufsichtsratschef abgeben. Für dieses Amt hatte sich der 67-Jährige erst im vergangenen Dezember bis 2022 bestätigen lassen. Seit 40 Jahren bestimmt der Ex-Profi mit einer Unterbrechung während seiner Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung zunächst als Manager und dann als Präsident die Geschicke des deutschen Rekordchampions. Als sein Nachfolger für die Ämter als Präsident und Aufsichtsratsboss will Hoeneß nach Angaben der Bild Herbert Hainer vorschlagen. Der 65 Jahre alter ehemalige Adidas-Chef ist Hoeneß' Stellvertreter im Kontrollgremium.

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