21. Oktober 2019 / 12:21 Uhr

Bayern-Präsident Uli Hoeneß zur Debatte um Thomas Müller: "Ach, das kann er doch nicht so gut"

Bayern-Präsident Uli Hoeneß zur Debatte um Thomas Müller: "Ach, das kann er doch nicht so gut"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Uli Hoeneß (r.) hat nach den jüngsten Medienberichten Bayern-Star Thomas Müller aufs Korn genommen.
Uli Hoeneß (r.) hat nach den jüngsten Medienberichten Bayern-Star Thomas Müller aufs Korn genommen. © dpa/Getty
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Vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel bei Olympiakos Piräus redete sich Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß einmal mehr in Rage. Er verteidigte Trainer Niko Kovac für dessen Entscheidungen gegen Thomas Müller - und schoss gegen die Medien.

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Bayern Münchens Vereinspräsident Uli Hoeneß hat Niko Kovac für dessen Stammplatz-Entscheidungen in der Offensive verteidigt. Der Trainer des deutschen Rekordmeisters hatte zuletzt in sechs Spielen nacheinander auf Neuzugang Philippe Coutinho gesetzt und Thomas Müller jeweils auf die Ersatzbank gesetzt. „Es war doch klar, dass wenn der (Coutinho) kommt, dass es für den Thomas schwieriger wird“, sagte Hoeneß vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel am Dienstag (21 Uhr) bei Olympiakos Piräus.

Er kritisierte, dass diese Personaldebatte medial immer weiter geführt werde. Gegenüber Reportern sagte Hoeneß: „Bei euch wird jede Woche die Geschichte weitergemacht. Man zwingt den Trainer, ihn (Müller) aufzustellen. Das ist einfach eine Schweinerei.“

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Müller auf der Außenbahn für Hoeneß keine Alternative

„Der Thomas kann auf der Position von Coutinho spielen. Wunderbar, dann kann der Coutinho nicht spielen“, ergänzte Hoeneß und erwiderte auf den Einwand, Müller könne doch auch neben Coutinho auf der Außenbahn aufgestellt werden: „Ach, das kann er doch nicht so gut, das weiß doch jeder. Das mag er doch auch nicht.“

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Vor dem 2:2 gegen Augsburg am Wochenende hatte Kovac dem Weltmeister, der im Klub und in der Nationalmannschaft zahlreiche Spiele auf der rechten Außenbahn absolviert hatte, zwar Hoffnung auf Startelf-Einsätze in naher Zukunft gemacht, aber auch erklärt: "Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Sie müssen bedenken, dass wir sehr viel Qualität im Kader haben."

Vor seinen Einlassungen zu Müller hatte sich Hoeneß bereits zur schweren Verletzung von Niklas Süle geäußert, der sich beim Remis in Augsburg einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Der Präsident geht davon aus, dass der Innenverteidiger seine Teilnahme an der EM im kommenden Jahr "vergessen" könne.

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