24. Februar 2019 / 12:00 Uhr

FC Bayern: Hoeneß über Transfers – „Wenn sie wüssten, was wir alles schon sicher haben“

FC Bayern: Hoeneß über Transfers – „Wenn sie wüssten, was wir alles schon sicher haben“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wen wird der FC Bayern im kommenden Sommer verpflichten? Präsident Uli Hoeneß kündigte eine Transferoffensive an.
Wen wird der FC Bayern im kommenden Sommer verpflichten? Präsident Uli Hoeneß kündigte eine Transferoffensive an. © imago/Montage
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Der FC Bayern München plant im Sommer eine Transferoffensive – und hat offenbar schon diverse Spieler fest an der Angel. Das behauptet Präsident Uli Hoeneß im TV. Mit Namen hält er sich noch zurück.

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Der FC Bayern München wird im Sommer auf dem Transfermarkt klotzen, nicht kleckern – das hat Präsident Uli Hoeneß im Sport1-Talk „Doppelpass“ bekräftigt. Allerdings hielt der 67-Jährige, der die Bayern irrtümlich als Tabellenführer bezeichnete, sich mit konkreten Namen (noch) zurück.

„Wenn sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die neue Saison, betonte der Präsident. „Aber das Problem für uns ist doch: Wenn wir jetzt schon bekannt geben, wen wir haben, dann sind die, die dann vielleicht nicht mehr spielen, böse.“ Man müsse die gute Stimmung in der Mannschaft behalten, das sei auch im Hinblick auf die aktuelle Saison besonders wichtig. Hoeneß: „Wenn wir noch mehr Topspieler hätten, hätten wir noch mehr Diskussionen. Jetzt schimpft schon Rafinha!“ Der Brasilianer hatte sich am Samstag darüber beklagt, dass er gegen Hertha BSC (1:0) nur auf der Bank saß.

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Wen meint Hoeneß mit seiner deutlichen Aussage? Neben Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart, der im Sommer fix zum FCB wechselt, wurden zuletzt auch Leipzig-Stürmer Timo Werner und Atlético-Verteidiger Lucas Hernandez konkret mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht. Hoeneß über den französischen Weltmeister: „Wir werden sicher noch in der Innenverteidigung was machen, da wurde ein Name ja schon genannt (Hernandez, Anm. d. Red). Ich würde mal sagen: lauwarm.“ Er kann im Abwehrzentrum und auf der linken Seite spielen. Und: Hoeneß würde eine Ablösesumme in Höhe von 85 Millionen Euro für Hernandez zahlen – so hoch ist die Ausstiegsklausel bei Atlético Madrid.

Auch Frankfurts Stürmerstar Luka Jovic, Lilles Angreifer Nicolas Pépé und Ajax-Jungstar Matthijs de Ligt gelten als mögliche Neuzugänge an der Säbener Straße. Sport1 bringt zudem Herthas Niklas Stark ins Gespräch.

Hoeneß: „Sind bereit gewesen, die Meisterschaft zu opfern

Brisant: Hoeneß betonte, bereit zu sein, die Saison 2018/19 abzuschreiben, um verdienten Spielern wie Arjen Robben und Franck Ribéry einen würdigen Abschied zu gewährleisten. „Wir haben zwei, drei Spieler, denen müssen wir unheimlich dankbar sein“, sagte der 67-Jährige. „Dazu gehören Robben und Ribéry. Um den Übergang zu schaffen, einen Soft Brexit, das ist die Kunst. Wir sind bereit gewesen, mal die Meisterschaft ein Jahr zu opfern, um den Spielern einen vernünftigen Abgang zu machen.Robben (sein Abschied ist definitiv) und Ribéry werden den FCB am Ende der Saison wohl verlassen.

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Er habe in seinem Leben über 50 Titel gewonnen, „da kommt es auf einen mehr oder weniger nicht mehr an, sagte Hoeneß weiter. Der Meistertitel wird vom Bayern-Boss beinahe als beiläufige Lappalie abgetan – das sind Aussagen, die man bei Tabellenführer Borussia Dortmund nicht gerne lesen wird...

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