26. März 2021 / 23:40 Uhr

Bericht: Karl-Heinz Rummenigge steht für DFB-Job nicht zur Verfügung - Verband weist Hoeneß-Angriffe zurück

Bericht: Karl-Heinz Rummenigge steht für DFB-Job nicht zur Verfügung - Verband weist Hoeneß-Angriffe zurück

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge strebt wohl keinen  Posten beim DFB an und hat dem Vorschlag von Uli Hoeneß eine Absage erteilt.
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge strebt wohl keinen  Posten beim DFB an und hat dem Vorschlag von Uli Hoeneß eine Absage erteilt. © IMAGO / Martin Hoffmann / Tobias Hase/dpa (Montage)
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Karl-Heinz Rummenigge hat den Vorschlag von Uli Hoeneß, einen Posten beim DFB zu übernehmen, nach "Bild"-Informationen abgelehnt. Zudem wies der Deutsche Fußball-Verband die "subjektiv motivierten pauschalen persönlichen Angriffe" des Ex-Präsidenten des FC Bayern deutlich zurück.

Im Rahmen seines ersten Auftritts als RTL-Experte beim Länderspiel Deutschland gegen Island (3:0) hatte Uli Hoeneß am Donnerstagabend mit klaren Worten gegen den Deutschen Fußball-Verband (DFB) ausgeteilt und vor allem die Führungsetage angezählt. Während der Ehrenpräsident des FC Bayern dem DFB-Präsidenten Fritz Keller in dessen Zwist mit Generalsekretär Friedrich Curtius (O-Ton Hoeneß: "Völlig überfordert in dieser Position") zur Seite gesprungen war, kritisierte er den Vizepräsidenten deutlich: "Rainer Koch glaubt, dass er eigentlich der Präsident wäre. Die ewig Unzufriedenen versuchen hier das Geschäft zu machen", so Hoeneß.

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Um den Verband wieder in ruhigere Fahrwasser zu führen, forderte TV-Experte Hoeneß "personelle Konsequenzen" und "Veränderungen". Sein Vorschlag: Bayern-Präsident Karl-Heinz Rummenigge, des Vertrag im Dezember endet, könnte als DFB-Vertreter die Ämter bei der UEFA und der FIFA übernehmen. Auf Nachfrage der Bild hat Rummenigge den Hoeneß-Vorschlag nun allerdings abgelehnt. "Ich stehe für keinen Job beim DFB zur Verfügung", wird der 65-Jährige zitiert.

"Subjektiv motivierte pauschale persönliche Angriffe"

Bei der FIFA soll Ex-Schalke-Boss Peter Peters für den FIFA-Rat kandieren, bei der UEFA steht Koch vor der Wiederwahl. Für Hoeneß ist das nicht akzeptabel, weshalb er eine andere Person für beide Positionen ins Spiel gebracht hatte. Laut des 69-Jährigen wäre Rummenigge der beste Vertreter im internationalen Fußball, weil er ein gutes Netzwerk habe und ein anerkannter Fachmann sei. Daraus wird nach dieser Absage vorerst jedoch nichts.

Auch der DFB hat gegenüber der Bild auf die Aussagen von Hoeneß reagiert: "Der DFB weist die subjektiv motivierten pauschalen persönlichen Angriffe zurück und kommentiert diese auch nicht weiter."

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