15. November 2019 / 22:42 Uhr

Offiziell: Uli Hoeneß nicht mehr Präsident des FC Bayern - Herbert Hainer als Nachfolger gewählt

Offiziell: Uli Hoeneß nicht mehr Präsident des FC Bayern - Herbert Hainer als Nachfolger gewählt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Herbert Hainer (links) ist Nachfolger von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern.
Herbert Hainer (links) ist Nachfolger von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern. © dpa
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Die Ära von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern München ist beendet. Der ehemalige Adidas-Boss Herbert Hainer ist von den Bayern-Mitgliedern am Freitagabend als Nachfolger gewählt worden.

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Nun ist es offiziell. Uli Hoeneß ist nicht mehr Präsident des FC Bayern München. Seine Nachfolge tritt der ehemalige Adidas-Chef Herbert Hainer an. Dies geht aus der Wahl des Präsidiums bei der Jahreshauptversammlung des deutschen Rekordmeisters in der Olympiahalle München hervor. Hainer, der einzige Kandidat für die Hoeneß-Nachfolge, wurde von den 6088 anwesenden Mitgliedern bei 79 Gegenstimmen und 34 Enthaltungen mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten gewählt. Zuvor hatte sich Hoeneß auf seiner letzten Rede als Präsident emotional von den Fans und Mitgliedern verabschiedet.

Damit endet die Ära von Hoeneß als Manager und Präsident beim FC Bayern. 40 Jahre lang hatte er die Geschicke des Klubs geleitet. Künftig wird die Bayern-Legende nach seinem Rücktritt vom Aufsichtsratsvorsitz, den er auch an Hainer abtreten wird, nur noch einfaches Aufsichtsratmitglied beim Rekordmeister sein.

Die Karriere von Uli Hoeneß beim FC Bayern in Bildern

Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern.
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Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern. ©
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Hainer: "FC Bayern ist bester Klub der Welt"

Hainer zeigte sich vor der Wahl bereits bestens aufgelegt: "Der FC Bayern München ist der beste Klub in der Welt", sagte der 65-Jährige direkt zu Beginn seiner Einstiegsrede. "Ich liebe diesen Verein. Der FC Bayern ist einfach Spitze", fügte er an. Es gehe nicht um den maximalen Profit, der Klub dürfe nie seine Identität verlieren. Er sei ein Traditionsverein. "Der FC Bayern ist Sport. Der FC Bayern ist Heimat. Der FC Bayern ist 'Mia san Mia'." Er wolle drei Dinge in seine Präsidentschaft einbringen: "Meinen Sachverstand aus 30 Jahren Adidas, mein großes Netzwerk aus Wirtschaft und Sport und meine Leidenschaft für den FC Bayern." Sein großes Ziel sei, mit dem FC Bayern das Champions-League-Finale 2022 im eigenen Stadion zu gewinnen.

„Dass ich diesem großartigen Verein einmal vorstehen dürfte, hätte ich nie gedacht. Es ist eine Riesenehre und dessen muss man sich bewusst sein“, sagte Hainer bescheiden nach der Wahl. „Ich bin einerseits stolz, andererseits weiß ich um die große Aufgabe, die vor mir liegt.“

Hoeneß hatte Hainer selbst vorgeschlagen

Nun steht Hainer an der Spitze des Vereins. 15 Jahre und sieben Monate stand er Adidas zwischen 2001 und 2016 vor, niemand „regierte“ länger an der Spitze eines DAX-Konzerns. Während Hoeneß nach über 40 Jahren seinen Hut nimmt, tritt der wesentlich unbekanntere Hainer in dessen Fußstapfen. Hainer gilt als langjähriger Intimus Hoeneß‘, in der Bundesliga-Saison 1997/98 lernten sie sich kennen.

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Der gebürtige Bayer, damals gerade frisch in den Adidas-Vorstand eingezogen, war erstmals bei Verhandlungen mit dem Bayern-Manager dabei. Seither entwickelte sich eine enge Freundschaft. Hoeneß selbst schlug Hainer als Nachfolger auf seine Ämter vor - dies wurde vom Präsidium bestätigt.

Beckenbauer und Hitzfeld loben Hoeneß

Rivalen und Gegner, Weggefährten und Freunde würdigten die Leistungen von Hoeneß in den vergangenen Tagen. „Deine Geschichte als Manager, Präsident und Aufsichtsratschef ist im gesamten Weltfußball einzigartig“, sagte Präsidenten-Vorgänger Franz Beckenbauer. Mit zwölf Millionen Mark Umsatz und sieben Millionen Mark Schulden legte Hoeneß als 27-Jähriger beim FC Bayern los. 40 Jahre später übergibt er den Bundesliga-Serienmeister als einen der Topklubs weltweit, einen Verein mit beeindruckenden Finanzzahlen. „Ich glaube, dass man jetzt noch gar nicht richtig abschätzen kann, was dem deutschen Fußball ohne ihn alles fehlen wird“, sagte der frühere Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld.

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