19. Mai 2019 / 07:33 Uhr

Transferpläne des FC Bayern – Uli Hoeneß spricht Klartext: „Sind hier nicht beim ‚Monopoly‘“

Transferpläne des FC Bayern – Uli Hoeneß spricht Klartext: „Sind hier nicht beim ‚Monopoly‘“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ein klarer Fingerzeig von Uli Hoeneß: Der FC Bayern hat sich eine Schmerzgrenze in Sachen Transfers gesetzt.
Ein klarer Fingerzeig von Uli Hoeneß: Der FC Bayern hat sich eine Schmerzgrenze in Sachen Transfers gesetzt. © Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images
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Geht der FC Bayern München in der Saison 2019/2020 über seine finanzielle Schmerzgrenze hinaus, um den Umbruch nach den Abgängen von Franck Ribéry, Arjen Robben und Rafinha weiter voranzutreiben? Präsident Uli Hoeneß hat zu den Plänen deutlich Stellung bezogen.

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Während der 5:1-Meistergala des FC Bayern München am 34. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt konnte Uli Hoeneß seine Tränen auf der Tribüne in der Allianz-Arena nicht zurückhalten. Als sich Franck Ribéry mit einem Traumtor nach zwölf Jahren aus der Bundesliga verabschiedete, brachen beim Bayern-Präsidenten alle Dämme. Das Kapitel Rib & Rob beim frisch gebackenen deutschen Meister ist Geschichte, nun müssen neue Stars her – jedoch nicht um jeden Preis, wie der 67-Jährige nach dem Spiel erklärte.

Angesprochen auf den Bayern-Umbruch nach dem Abgang von Franck Ribéry, Arjen Robben und Rafinha, sprach Hoeneß mit Blick auf die Zukunft des FC Bayern Klartext: „Wir sind hier nicht beim ‚Monopoly‘, wir sind ein Fußballverein. Wir haben mit 80 Millionen eine Grenze erreicht, und ich glaube nicht, dass wir die bei weiteren Transfers übertreffen werden.“

Von Sagnol bis Hernández: Die Franzosen beim FC Bayern München

Franck Ribéry (links) war bis Sommer 2019 bei den Bayern, Willy Sagnol (Mitte) ist bereits seit 2009 nicht mehr aktiv und Lucas Hernández (r) ist seit Sommer 2019 für den deutschen Rekordmeister aktiv. Zur Galerie
Franck Ribéry (links) war bis Sommer 2019 bei den Bayern, Willy Sagnol (Mitte) ist bereits seit 2009 nicht mehr aktiv und Lucas Hernández (r) ist seit Sommer 2019 für den deutschen Rekordmeister aktiv. ©
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Schmerzgrenze von 80 Millionen Euro wird laut Hoeneß nicht überschritten

Sollte es dabei bleiben, ist klar: Lucas Hernández von Atlético Madrid bleibt mit den von Hoeneß erwähnten 80 Millionen Euro vorerst der Rekordtransfer der Münchner. Die Spekulationen um Antoine Griezmann (ebenfalls Atlético) oder Leroy Sané (Manchester City) hätten sich damit erledigt, da beide Spieler diese Schmerzgrenze überschreiten würden.

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Die klaren Worten des Präsidenten bedeuten jedoch nicht, dass der Rekordmeister seine Personalplanungen für die Saison 2019/2020 bereits abgeschlossen hätte. Hoeneß betont: „Wir haben gesagt, dass der Umbruch vorangetrieben wird. Wir haben zwei, drei Spieler geholt und werden damit sicher nicht aufhören. Wenn das Pokalspiel zu Ende ist, wird Hasan wieder aktiv werden. Jetzt hat er etwas Ruhe gegeben, denn wenn er irgendwo auf der Welt auftaucht, heißt es, er ist an diesem oder jenem dran. Nach dem Spiel gegen Leipzig wird das intensiviert werden.“

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Ganze 29 Deutsche Meisterschaften hat der FC Bayern bereits gewonnen – der <b>SPORT</b>BUZZER hat alle Titel des Rekordmeisters in einer Galerie zusammengefasst.  Zur Galerie
Ganze 29 Deutsche Meisterschaften hat der FC Bayern bereits gewonnen – der SPORTBUZZER hat alle Titel des Rekordmeisters in einer Galerie zusammengefasst.  ©
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