11. Mai 2020 / 07:46 Uhr

Eine Woche Training mehr: Ist die Dresden-Absage ein Vorteil für Hannover 96?

Eine Woche Training mehr: Ist die Dresden-Absage ein Vorteil für Hannover 96?

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Matthias Ostrzolek (von links), Josip Elez und Florent Muslija haben mit Hannover 96 eine Woche Zeit mehr fürs Mannschaftstraining vor ihrem ersten Spiel nach dem Neustart.
Matthias Ostrzolek (von links), Josip Elez und Florent Muslija haben mit Hannover 96 eine Woche Zeit mehr fürs Mannschaftstraining vor ihrem ersten Spiel nach dem Neustart.
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Am Sonntag hätte es für Hannover 96 in der 2. Bundesliga gegen Dynamo Dresden wieder losgehen sollen, daraus wird nach den Corona-Fällen bei den Sachsen nichts. Die Roten haben vor ihrem ersten Spiel nun eine Woche mehr Zeit fürs Mannschaftstraining. Ein Vorteil. Oder wird der ausgeglichen?

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Kenan Kocak hatte immer wieder be­tont, dass es vor dem ersten Spiel mindestens zwei Wochen mit richtigem Mannschaftstraining ge­ben müsse. Die Zeit hatte der Trainer von Hannover 96 zunächst nicht bekommen. Nur etwas mehr als eine Woche blieb bis zum vermeintlichen Wiederanpfiff der Saison mit dem Spiel gegen Dynamo Dresden.

Das fällt aber nun aus, damit bekommt Kocak die Zeit mit der Mannschaft, die er immer gefordert hatte. Das wäre ein Vorteil nach der überraschenden Ab­sa­ge – aber es gibt auch einen Nachteil: 96 fehlt in der nun ersten Partie in Osnabrück die Spielpraxis, die der VfL dann schon haben wird. Osnabrück tritt am kommenden Sonntag (17. Mai) beim Tabellenführer Arminia Bielefeld an.

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96 wird den Praxisnachteil nicht aufholen können, denn Testspiele sind grundsätzlich nicht möglich. Nicht mal intern gegen die Reserve, die zurzeit nicht im Mannschaftstraining ist.

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