11. Dezember 2020 / 16:31 Uhr

Umzug verspätet sich: Im Sommer soll's für den 1. FC Wolfsburg am Laagberg losgehen

Umzug verspätet sich: Im Sommer soll's für den 1. FC Wolfsburg am Laagberg losgehen

Benno Seelhöfer
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainerbänke und Flutlicht-Masten stehen schon: Mohammed Rezzoug und Sohn Yassine, der einer von zwei D-Jugend-Spielern des 1. FC Wolfsburg ist, die beim DFB-Stützpunkt vorspielen, freuen sich schon auf die neue Anlage.
Trainerbänke und Flutlicht-Masten stehen schon: Mohammed Rezzoug und Sohn Yassine, der einer von zwei D-Jugend-Spielern des 1. FC Wolfsburg ist, die beim DFB-Stützpunkt vorspielen, freuen sich schon auf die neue Anlage. © 1. FC Wolfsburg
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Mit etwas Verspätung wird der 1. FC Wolfsburg wohl erst im Sommer 2021 sein neues Gelände am Laagberg beziehen - und will dort vor allem in der Jugendarbeit wachsen.

Der Umzug verzögert sich zwar, aber er gerät nicht ins Stocken. Zur neuen Saison will der 1. FC Wolfsburg seine neue Heimat am Laagberg (früher Hockey-Heim des VfL Wolfsburg) beziehen und verlässt dann nach genau 70 Jahren das Porschestadion. "Ursprünglich war als Umzugstermin der 1. Juli 2020 angedacht, das hatte sich wegen des harten Lockdowns aber verschoben, außerdem mussten noch einige Bau-Gutachten erstellt werden", sagt Klub-Boss Mohammed Rezzoug.

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"Dann war eigentlich angedacht, dass der Kunstrasenplatz bis Dezember fertig ist und wir dann noch umziehen können, das dauert aber jetzt wohl bis Januar." Und weil im Frühjahr die Rasenplätze nicht flottgemacht werden können, erfolge der Umzug eben erst im Sommer, so Rezzoug, der trotz der Corona-bedingten Verzögerungen aber dennoch mit dem Fortschritt zufrieden ist. "Die Kommunikation zwischen der Stadt, dem VfL Wolfsburg und uns war immer gut. Wir ziehen um, sobald alles fertig ist, wir wollen einen sauberen Start im Sommer 2021."

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Klub sucht noch einen Vereins-Wirt

Das Gelände des Stadion West (insgesamt sechs Plätze) teilt sich der Klub zwar mit dem TSV und dem ESV Wolfsburg, der 1. FC bekommt aber drei eigene Plätze: Einen neuen Kunstrasen-Platz (wo früher der Schotterplatz war), einen Rasenplatz und einen kleinen Rasenplatz oberhalb des zukünftigen Vereinsheims, der hauptsächlich von der Jugend genutzt werden soll. "Es bedarf zwischen uns und den anderen beiden Vereinen keiner Absprachen, wer wann wo trainiert", so Rezzoug, der aus dem ehemaligen Hockey-Heim jetzt das FC-Heim machen möchte. "Das war sowieso schon immer unser Begriff für unser Vereinsheim, der soll jetzt auch auf dem Schild des Gebäudes stehen." Das muss aber auch noch mit Leben gefüllt werden, deshalb sucht der Klub noch einen Wirt, der dort zum 1. Juli 2021 einzieht.

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Mit seiner neuen Anlage hat der 1. FC ehrgeizige Ziele und will weiter wachsen, betont der Klub-Chef. "Wir wollen eine gute Adresse sein. Für uns ist der Umzug etwas Tolles, wir wollen uns vergrößern." Ein wichtiger Aspekt dieser Planungen sei unter anderem die Jugendarbeit in der die Wolfsburger nachlegen wollen. Rezzoug: "Wir haben neben unserer D-Jugend jetzt auch ab dem 1. Januar offiziell eine G-Jugend gemeldet." Und eine Mädchen-B-Jugend sei auch in Planung. "Außerdem wollen wir bald wieder mit einer vernünftigen zweiten Mannschaft in der 2. Kreisklasse starten."