12. Mai 2019 / 08:42 Uhr

Undichtes Arena-Dach: DHfK-Manager Karsten Günther fordert eine Lösung

Undichtes Arena-Dach: DHfK-Manager Karsten Günther fordert eine Lösung

Matthias Roth
Leipziger Volkszeitung
DHfK Handball Geschäftsführer Karsten Günther / Guenther beim Spiel SC DHfK Leipzig vs Bergischer HC, Handball, 1.Liga, 11.05.19
SC DHfK-Manager Karsten Günther fordert eine Lösung: Das undichte Arena-Dach hätte die Leiziger den Sieg kosten können. © Christian Modla
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Dieses Problem besteht seit vielen Jahren: Das Arena-Dach ist undicht, bei Starkregen tropft das Wasser auf den Hallenboden. Schon die Handballerinnen des HC Leipzig mussten sich schon damit herumschlagen. Der SC DHfK hat diese Schwierigkeiten übernommen.

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Auch bei den Bundesligamännern tropfte es bereits mehrfach von der Decke. Beim Spiel gegen den Bergischen HC am Samstagabend suchten sich die Tropfen genau ihren Weg vor das Tor auf der Eingangsseite. DHfK-Torhüter Milos Putera schnappte sich in der ersten Halbzeit sein Handtuch und wischte damit immer wieder den Boden auf, immer dann, wenn seine Kollegen gerade im Angriff waren. „Der Regen war ein bisschen nervig“, sagte der Slowake. Am Ende nahm er die Situation aber mit Humor. „In der ersten Halbzeit habe ich deutlich besser gehalten, als in der zweiten Halbzeit, obwohl ich da keine Probleme mehr mit dem Waser auf dem Boden hatte“, so der Keeper.

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Am 11. Mai 2019 hatte der SC DHfK Leipzig den Bergischen HC zu Gast. Zur Galerie
Am 11. Mai 2019 hatte der SC DHfK Leipzig den Bergischen HC zu Gast. © Christian Modla
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DHfK-Manager Karsten Günther war nicht nach Scherzen zu Mute. „Mit dem Hallendach muss etwas passieren. Wir können froh sein, dass BHC-Keeper Christopher Rudeck sportlich fair war und sich nicht beschwert hat. Sonst wäre das Spiel möglicherweise abgebrochen worden.“

Aus einem hart erkämpften Punkt wären so möglicherweise null Zähler am grünen Tisch geworden. Nicht auszudenken, wenn es in dieser Saison noch um den Klassenerhalt gegangen wäre und ein direkter Konkurrent zu Gast gewesen wäre.

Für Bergischen HC war ein Spielabbruch nie Thema

Putera zollte seinem Kollegen großen Respekt. „Ich bin glücklich, dass sich die Torhüter vom BHC nicht beschwert haben. Sie hätten die Situation ausnutzen können“, merkte er an. Schlussmann Rudeck musste zwar nicht selbst wischen, das übernehmen die Helfer des SC DHfK, die sonst mit ihren Mops Schweiß und Harz vom Boden aufnehmen. Allerdings hat während des Spiels auch nicht ständig ein Wischer etwas auf dem Spielfeld direkt bei den Torhütern zu suchen.

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Zumindest für BHC-Coach Sebastian Hinze war ein Abbruch niemals ein Thema. „Uns hat das Wasser in der zweiten Halbzeit nicht gestört. Es gab Phasen wo das einmal ein bisschen mehr war“, sagte er.

Dennoch: DHfK-Trainer André Haber fordert eine Lösung. „Ich hoffe, dass das nicht noch einmal passiert“, betonte er. Die Aussichten sind allerdings verhalten. Die Stadt hat das Dach in der Vergangenheit bereits reparieren lassen, das Regenwasser hat es trotzdem immer wieder aufs Parkett geschafft.

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