29. November 2019 / 21:08 Uhr

Unentschieden bei VSG Altglienicke: 1. FC Lok Leipzig spielt 2:2 im Topspiel

Unentschieden bei VSG Altglienicke: 1. FC Lok Leipzig spielt 2:2 im Topspiel

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
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Der 1. FC Lok verspielt eine 2:0-Führung bei Altglienicke und holt mit einem 2:2 einen Punkt gegen den Tabellenführer. © Thomas Gorlt
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Die Mission Dritte Liga 2020 hat der 1. FC Lokomotive Leipzig ausgerufen. Gegen Altglienicke war allerdings mehr als ein Punkt drin.

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Im Topspiel der Regionalliga Nordost gegen den VSG Altglienicke haben die Leipziger für die hochgesteckten Ziele zwei wichtige Punkte liegen gelassen, aber durch das Unentschieden gegen den Tabellenführer auch kein Land verloren. In einer nüchternen Taktik-Partie spielen die Männer von Wolfgang Wolf 2:2, zur Halbserie setzt sich Lok damit in der Spitzengruppe fest.

Eigentlich sollte Sturmjuwel Romario Hajrulla für Aykut Soyak beginnen, aufgrund einer Verletzung springt dann der andere Sommerneuzugang und Offensivakteur Stephan Mvibudulu ein. Außerdem beginnt Robert Berger für den gelbgesperrten Maik Salewski. Für das frühe Führungstor sorgt aber ein unrotierbarer Stammspieler. Kapitän Robert Zickert köpft nach 40 Sekunden den Weg zum möglichen Sieg frei. Eine Angriffswelle der Gäste folgt auf den frühen Treffer aber nicht, vor der Partie verrät auch Rainer Lisiewicz: „Wir werden abwarten“.

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Der 1. FC Lok verspielt eine 2:0-Führung bei Altglienicke und holt mit einem 2:2 einen Punkt gegen den Tabellenführer. Zur Galerie
Der 1. FC Lok verspielt eine 2:0-Führung bei Altglienicke und holt mit einem 2:2 einen Punkt gegen den Tabellenführer. © Thomas Gorlt
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VSG schlägt sofort zurück

Dennoch ist Lok die bessere Mannschaft, hat mehr Ballbesitz, mehr Kombinationen, Sascha Pfeffer im Zentrum die Ideen und Mvibidulu das Tempo – die zwingenden Möglichkeiten fehlen trotzdem.

Coach Wolfgang Wolf hatte Egoismus vor dem Tor gefordert – einfach und effizient. Das geht auf: Steinborn erhöht zum 2:0 in der 40. Minute. Bis dahin konnten die Lok-Anhänger, die gegenüber den heimischen Fans aus der Hauptstadt deutlich in der Überzahl waren, viele Möglichkeiten nicht bewundern. Und den Zwei-Tore-Vorsprung schon gar nicht, denn Altglienickes Tom Scheffel muss nur zwei Minütchen später nach einer butterweichen Flanke von Liga-Topscorer Christian Skoda nur noch seinen blonden Schädel hinhalten.

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„Ich bin der Freund der Spieler“

Mit der 2:1-Führung im Rücken kehrt Wolfs Mannschaft zuürck aufs Feld und spielt die Partie kämpferisch lange runter, Altlgienickes Topoffensive kommt nicht zustande. Die Leipziger lassen nahezu nichts zu, sinnbildlich sind zwei Ecken der Gastgeber, die jeweils flach im Toraus landen, ohne dass ein Spieler davor den Ball berührt. Die harmlosen Berliner finden keine Räume, Lok setzt vereinzelt Nadelstiche und bleibt die gefährlichere Mannschaft.

Zählbares kann sich die Mannschaft aus Probstheida jedoch nicht erspielen und Spitzenmannschaften sind meist brutal. Und so gleicht VSG Altglienicke nach 63. Minuten zum Endstand durch den Abwehrhünen Kevin Kahlert aus. Wie wird das Trainerteam Wolfgang Wolf und Nicky Adler reagieren? Der neue Co-Trainer Adler erzählt am MDR-Mikrofon mit einem Augenzwinkern: „Ich bin der Freund der Spieler. Ich bin dafür da, zu streicheln, aufzubauen. Zum Draufhauen ist dann Wolfgang da.“

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