10. Februar 2020 / 11:02 Uhr

Unentschieden zwischen dem Leezener SC und der FSG Saxonia

Unentschieden zwischen dem Leezener SC und der FSG Saxonia

Jürgen Brumshagen
Kieler Nachrichten
Der Leezener Lasse Ludwig (links) im Laufduell mit Saxonias Patrick Mester. Das Testspiel zwischen den beiden Mannschaften endete auf den Kunstrasenplatz in Leezen mit einem 2:2-Unentschieden.
Der Leezener Lasse Ludwig (links) im Laufduell mit Saxonias Patrick Mester. Das Testspiel zwischen den beiden Mannschaften endete auf den Kunstrasenplatz in Leezen mit einem 2:2-Unentschieden. © Jürgen Brumshagen
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Sturmtief Sabine zog über den Kreis Segeberg. Aus diesem Grund wurden gestern die Testspiele des TuS Hartenholm gegen den SV Wahlstedt und des SV Schackendorf beim WSV Tangstedt aus Sicherheitsgründen abgesagt. Gespielt wurde am Sonntag nur in Rickling, wo der gastgebende Kreisligist dem Verbandsliga-Team SV Todesfelde II mit 1:4 unterlag. Am Sonnabend bezwang der Verbandsliga-Spitzenreiter SV Henstedt-Ulzburg den klassenhöheren SVT Neumünster mit 5:1. In einem Vergleich zweier Verbandsligisten trennte sich der Leezener SC (Südstaffel) von der FSG Saxonia (Ost) 2:2.

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SV Henstedt-Ulzburg - SV Tungendorf Neumünster 5:1 (4:0)

Nach den Kantersiegen gegen den 1. FC Schinkel (9:1) und den SV Wasbek (6:1) hoffte SV Henstedt-Ulzburgs Trainer Dominik Fseisi darauf, dass Landesligist Tungendorf seine Mannschaft stärker fordern würde. Doch der Verbandsliga-Spitzenreiter machte auch mit diesem Gegner kurzen Prozess. Pasquale Longo (10.), Dennis Rupnow (14. / 19.) und Ole Schneemann (45.) sorgten bis zur Pause für einen 4:0-Vorsprung. Simon Fuhrmann (69.) verkürzte für die Neumünsteraner, ehe Björn Zimmermann (88.) mit dem 5:1 den Endstand herstellte. „Die erste Hälfte war klasse. Defensiv haben wir nichts zugelassen und im Angriff die richtige Balance zwischen Tempospiel und Geduld gefunden. Die Fehlpassquote war sensationell gering“, schwärmte Dominik Fseisi. „Ich musste danach schon ziemlich wild wechseln, damit wir Neumünster nicht komplett auseinander nehmen.“ Trotzdem blieb seine Elf die bessere Mannschaft. Dominik Fseisi lachend: „Wenn wir das derzeitige Leistungsniveau in die Punktrunde transportieren, müssen wir nächstes Jahr wohl in der Landesliga spielen. Es sieht so aus, als ob wir davor keine Angst zu haben brauchen.“

Leezener SC - FSG Saxonia 2:2 (2:1)

Nach dem Wechsel von Walon Uka und Jendrik Weers, die sich beide in der Winterpause dem SV Wahlstedt angeschlossen haben, und den verletzungsbedingten Ausfällen von Michael Wulf und Tobias Neumann musste Leezens Trainer Kay Beuck auf den Außenbahnen improvisieren. Er beorderte Marvin Engler sowie Felix Neumann auf die Flügel und bewies damit ein gutes Näschen für die Qualitäten seiner Schützlinge. Engler 1:0 (10.) traf zum 1:0 für den LSC. Felix Neumann (27.) erzielte, nachdem Saxonias Fabian Makus (17.) ausgeglichen hatte, das zwischenzeitliche 2:1. In der 69. Minute gelang Saxonias Elias Laizer das Tor zum 2:2-Endstand. „Wir haben uns sehr gut bewegt und eine ordentliche Leistung abgeliefert“, lobte Kay Beuck seine Mannschaft. Dirk Ruckpaul, der den dienstlich verhinderten FSG-Trainer Ralf Hartmann vertrat, sprach ebenfalls von einer ansehnlichen Vorstellung seiner Mannschaft. „In der Defensive wurde gut gearbeitet und wenig zugelassen“, meinte der Obmann.

SV Rickling - SV Todesfelde II 1:4 (1:3)

Ihr habt gewählt – das ist eure Top-Elf der Hinrunde 2019/20 in der Verbandsliga Ost:

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Nach einer morgendlichen Trainingseinheit testete die Oberliga-Reserve des SV Todesfelde beim Kreisligisten SV Rickling. „Wir haben versucht, Druck auf Ball und Gegner aufzubauen, was uns phasenweise auch ganz gut gelungen ist“, schilderte SVT-Co-Trainer Frank Freitag das Geschehen, das sich überwiegend in der Hälfte der Ricklinger abspielte. Entsprechend führten die Todesfelder beim Seitenwechsel durch Treffer von Florian Meyer (11.), Dario Böttger (38.) und Hannes Willebrand (40.), bei einem Gegentor von Nico Schönhoff (23.), mit 3:1. Auch nach der Pause blieb das klassenhöhere Team von Coach Stefan Komm tonangebend. Doch mehr als der zweite Treffer von Florian Meyer (85.) sprang nicht heraus. „Insgesamt können wir mit unserem ersten Freilufttest zufrieden sein“, erklärte Freitag.

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