12. November 2020 / 16:49 Uhr

Unfreiwillige Spielpause für den HC Leipzig

Unfreiwillige Spielpause für den HC Leipzig

Nils Weinert
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Zwangspause kommt den HCL-Trainern Steffen Obst und Fabian Kunze ungelegen.
Die Zwangspause kommt den HCL-Trainern Steffen Obst und Fabian Kunze ungelegen. © Christian Modla
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Die Handballerinnen des HC Leipzig bestreiten am Wochenende die Partie bei der SG 09 Kirchhof nicht, aufgrund mehrerer Corona-Fälle im gegnerischen Team. Das Training soll trotzdem weiterhin für die Blau-Gelben stattfinden.

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Leipzig. Die Pandemie macht auch vor der 2. Bundesliga der Frauen keinen Halt. Wegen mehrerer Corona-Fälle beim gegnerischen Team der SG 09 Kirchhof, bleiben die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag spielfrei. Die Partie wurde am Donnerstag von Seiten der Handball-Bundesliga Frauen (HBF) abgesagt. Für das Team von HCL-Trainer Fabian Kunze kommt die Unterbrechung ungelegen. „Der Ausfall kommt sehr ungünstig. Wir sind gerade fit und hätten gerne gespielt“, sagt der 29-Jährige. Das Training beim HCL soll trotzdem weiterhin stattfinden. „Am Wochenende werden die Mädels einen intensiven Lauf bekommen, damit sie in der Belastung bleiben.“

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Liga-Zwangspause nicht erwartet

In der letzten Partie am 1. November haben die HCL-Frauen dem Tabellenführer aus Berlin lange die Stirn geboten. Zur Halbzeit stand es 13:13. „Aus dem Spiel gegen die Füchse können wir mitnehmen, dass wir uns vor sogenannten Top-Mannschaften nicht verstecken müssen“, erkennt Cheftrainer Kunze. Am Ende sei es die Routine gewesen, die gegenüber den Berlinerinnen gefehlt habe.

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Eine coronabedingte Zwangspause, wie sie die 3. Liga der Frauen derzeit erlebt, erwartet der Übungsleiter jedoch nicht. „Wir rechnen damit, dass wir nächste Woche in Freiburg spielen.“ Die Partie gegen die SG 09 Kirchhof ist das einzige Spiel, was abgesagt werden musste. „Damit muss man zurzeit aber immer wieder rechnen. Das ist jetzt leider normal“, so Kunze.

Nächster Gegner: Freiburg

Stoppen lassen wollen sich die HCL-Damen aber auch vom Virus nicht. Nach vier Siegen aus sieben Spielen grüßen die Leipzigerinnen von Platz sechs. Eine Platzierung, mit der man durchaus zufrieden sein kann, allerdings seien noch einige Spiele zu absolvieren. „Wir würden gerne auf dem siebten Platz landen, das ist das inoffizielle Ziel. Aber offiziell wollen wir nicht absteigen. Wir sind froh über jeden Platz, der uns von den Abstiegsrängen trennt“, sagt Kunze. Die kommenden drei Spiele gegen Kirchhof, Freiburg und Wuppertal will der HCL gewinnen – ganz klar. „Das sind Vier-Punkte-Spiele.“

Weitergehen soll es dann am 21. November bei der HSG Freiburg im Breisgau. Anwurf ist um 20 Uhr.