05. März 2021 / 15:09 Uhr

Ungarn jetzt Hochinzidenzgebiet: Steht RB Leipzigs Achtelfinal-Rückspiel auf der Kippe?

Ungarn jetzt Hochinzidenzgebiet: Steht RB Leipzigs Achtelfinal-Rückspiel auf der Kippe?

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
Hier soll gespielt werden: Im Stadion in Budapest.
Das Champions-League-Spiel von RB Leipzig gegen den Liverpool FC sollte nicht betroffen sein. © dpa
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Das Robert-Koch-Institut stufte am Freitag Ungarn als Hochinzidenzgebiet ein. RB Leipzig muss am kommenden Mittwoch das Champions-League-Rückspiel gegen den Liverpool FC in der Budapester Puskas-Arena bestreiten. Wie betroffen sind die Roten Bullen von der Änderung?

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Leipzig. Zum Achtelfinal-Rückspiel der Champions League muss RB Leipzig am Mittwoch (21 Uhr, Sky) in der Budapester Puskas-Arena gegen den Liverpool FC antreten. Allerdings stufte das Robert-Koch-Institut Ungarn am Freitag als Hochinzidenzgebiet ein. Zuvor galt das Land „leidiglich“ als Corona-Risikogebiet. Die neue Einstufung erfolgte aufgrund der 7-Tage-Inzidenz in dem Land, die aktuell bei fast 330 liegt.

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Kein Unterschied zwischen Risiko- und Hochinzidenzgebiet

Für RB gibt es jedoch Entwarnung: Das Spiel sollte trotzdem problemlos stattfinden können. Denn die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung unterscheidet bei den Schutzmaßnahmen nicht zwischen Risiko- und Hochinzidenzgebiet. Abstufungen sind lediglich Virusvarianten-Gebiete vorgesehen. Demnach gilt für die Leipziger Fußballprofis auch unter den neuen Bedingungen die Ausnahme für Profisportler. Zudem werden sich die Roten Bullen wie üblich nicht länger als 72 Stunden in Ungarn aufhalten. Für die Wieder-Einreis reicht also bereits ein negativer Corona-Test. In Quarantäne müssen die RB-Kicker nach ihrem Champions-League-Auftritt nicht, sofern ihre Test negativ sind.

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Eigentlich hätte die Partie nicht in Budapest, sondern in Liverpool stattfinden sollen. Hintergrund des Ortswechsels ist die Eistufung von England als Virusvarianten-Gebiet. Nach der Rückreise aus einem solchen wären die Sportler dazu verpflichtet, sich 14 Tage lang in Quarantäne zu begeben. Die UEFA-Regularien in der Pandemie sehen jedoch vor, dass für keines der spielenden Teams durch den Austragungsort Nachteile entstehen dürfen, weshalb der LFC, wie auch RB Leipzig im Hinspiel, angehalten wurde, einen alternativen Austragungsort anzubieten.

RB Leipzig und Liverpool hatten sich nach ihrer ersten Begegnung in der Puskas-Arena positiv über das Stadion geäußert, weshalb der Club von der Insel sich erneut für diese entschied. Die Verantwortlichen des LFC hatten zuvor zwar auch andere Alternativen geprüft, die Stadien in Rotterdam und in Udine standen jedoch nicht zur Verfügung.