09. September 2022 / 08:52 Uhr

"Wäre ungerecht": Nizza-Trainer Lucien Favre rechnet nach Fan-Randale nicht mit Geisterspiel

"Wäre ungerecht": Nizza-Trainer Lucien Favre rechnet nach Fan-Randale nicht mit Geisterspiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Nizza-Trainer Lucien Favre sieht die Verordnung von Geisterspielen nicht als angemessene Bestrafung.
Nizza-Trainer Lucien Favre sieht die Verordnung von Geisterspielen nicht als angemessene Bestrafung. © IMAGO/Treese/PanoramiC (Montage)
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Nach den schweren Ausschreitungen beim Conference-League-Spiel zwischen OGC Nizza und dem 1. FC Köln stellt sich die Frage nach den Konsequenzen. Nizza-Trainer Lucien Favre rechnet dabei nicht mit der Verordnung von Geisterspielen und sieht die Anhänger der Franzosen nicht in der Schuld.

Trainer Lucien Favre rechnet nach den Ausschreitungen vor dem Conference-League-Spiel von OGC Nizza gegen den Bundesligisten 1. FC Köln (1:1) nicht mit einer Bestrafung in Form eines Geisterspiels für die Franzosen. "Nein. Und das wäre auch ungerecht. Denn unsere Fans haben überhaupt keine Schuld an dem, was passiert ist", sagte der ehemalige Bundesliga-Trainer von Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund.

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Er sei "absolut entsetzt" über die Vorfälle, sagte der Schweizer. "Aber ich war dafür, dass wir spielen. Auch, weil es kein anderes Datum gegeben hätte, um das Spiel nachzuholen."

Das Spiel hatte wegen Randale vor dem Anpfiff mit 32 Verletzten 55 Minuten später begonnen. Über 650 Polizisten sowie 600 Sicherheitsleute seien im Einsatz gewesen. Die Präfektur verurteilte "das inakzeptable Verhalten einiger Dutzend alkoholisierter Ultras". Die Identifizierung der Täter sei im Gange.