07. Mai 2022 / 18:35 Uhr

"Unglaublich stolz", "nie den Glauben verloren": Leverkusen jubelt über Champions-League-Teilnahme

"Unglaublich stolz", "nie den Glauben verloren": Leverkusen jubelt über Champions-League-Teilnahme

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayer Leverkusen spielt in der kommenden Saison in der Champions League.
Bayer Leverkusen spielt in der kommenden Saison in der Champions League. © IMAGO/Eibner
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Neben dem FC Bayern und Borussia Dortmund hat auch Bayer Leverkusen das Champions-League-Ticket sicher. Die "Werkself" kämpfte gegen die TSG Hoffenheim einmal mehr gegen einige Widrigkeiten an. Im Nachgang zogen die Leverkusener trotz einiger Rückschläge im Saisonverlauf ein positives Resümee der Spielzeit.

Bayer Leverkusen darf sich in der kommenden Saison auf Europas größter Fußballbühne beweisen. Am Samstag machte die "Werkself" durch ein 4:2 (1:2) gegen die TSG Hoffenheim die Qualifikation für die Königsklasse perfekt. "Das ist unser großes Ziel in diesem Jahr gewesen", jubelte Sportdirektor Simon Rolfes am Sky-Mikrofon über die 13. Champions-League-Teilnahme der Vereinsgeschichte: "Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft."

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Dabei war die Partie gegen die Kraichgauer symptomatisch für die Saison der Leverkusener, die abermals einigen Widrigkeiten trotzte. So schossen Georginio Rutter (22.) und Christoph Baumgartner (36.) die TSG zwei Mal in Front, Patrik Schick (34./73.), Moussa Diaby (76.) und Lucas Alario (90.+1) hatten jedoch die passende Antwort parat. "Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, aber wir haben nie den Glauben an uns verloren", resümierte Verteidiger Jonathan Tah.

Der 26-Jährige hob bei seinem guten Saisonfazit die gelungene Zusammenarbeit innerhalb des Gesamtvereins hervor. Dieses habe "bei all' den Steinen, die uns in den Weg gelegt wurden" funktioniert. "Das ist einfach überragend", schwärmte Tah weiter. In der Tat hatte Leverkusen gerade in der Rückserie mit schweren Verletzungssorgen zu kämpfen und unter anderem durch die Ausfälle von Florian Wirtz, Jeremie Frimpong, Amine Adli und zuletzt auch Karim Bellarabi in der Angriffsreihe einige Schwächungen erlitten. "Da ist unglaublich viel Offensivkraft verloren gegangen", erklärte Rolfes mit Blick auf das gefüllte Bayer-Lazarett.

Und doch: Leverkusen um Cheftrainer Gerardo Seoane, der den Posten erst zu Saisonbeginn übernommen hatte, wird in der kommenden Spielzeit erstmals seit der Saison 2019/20 wieder in der Champions League spielen. Dazu reicht das nun entstandene Sieben-Punkte-Polster auf RB Leipzig, das vor dem letzten Spieltag maximal auf vier Zähler heranrücken kann. Für die "Werkself" wird das Heimspiel zum Bundesliga-Finale gegen den SC Freiburg am kommenden Samstag (15.30 Uhr, live sehen mit Sky Ticket [Anzeige]) damit zum Schaulaufen.