02. März 2021 / 10:11 Uhr

Andreas Luthe oder Loris Karius: Urs Fischer will bei Torhütern abwarten

Andreas Luthe oder Loris Karius: Urs Fischer will bei Torhütern abwarten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die Nummer Eins und ihr Schattenmann: Die Union-Torhüter Andreas Luthe (l.) und Loris Karius (im Hintergrund).
Die Nummer Eins und ihr Schattenmann: Die Union-Torhüter Andreas Luthe (l.) und Loris Karius (im Hintergrund). © Matthias Koch/Imago
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Vor dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Arminia Bielfeld, der sich erst am Montag von Ex-Union-Coach Uwe Neuhaus getrennt hatte, ist die T-Frage bei den Köpenickern weiter offen.

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Urs Fischer will sich erst nach den Trainings-Eindrücken der nächsten Tage entscheiden, wen er im nächsten Auswärtsspiel des 1. FC Union Berlin bei Arminia Bielefeld ins Tor stellt. „Schauen wir mal, was in dieser Woche geschieht, ob Andi wirklich alle Einheiten mitmachen kann“, kündigte der Trainer des Berliner Fußball-Bundesligisten vor dem Vorbereitungsstart am Mittwoch an.

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Stammtorhüter Andreas Luthe war die letzten drei Spiele wegen einer privaten Angelegenheit und einer leichten Knieblessur von Loris Karius vertreten worden. Vor allem beim jüngsten 1:1 der Eisernen gegen die TSG Hoffenheim konnte die Leihgabe des FC Liverpool mit einer guten Leistung überzeugen. „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Er hatte auch Situationen, die uns geholfen haben, im Spiel zu bleiben. Da gibt es überhaupt nichts zu bemängeln“, sagte Fischer zu Karius.

In Bildern: Die Torhüter von Union Berlin seit 2000.

Klickt euch durch die Torhüter von Union Berlin seit 2000. Zur Galerie
Klickt euch durch die Torhüter von Union Berlin seit 2000. © dpa

Dennoch bleibt Luthe seine Nummer eins. Zu Wochenbeginn hatte der 33-Jährige wieder „ganz normal trainiert“, berichtete Fischer und schloss an: „Ich gehe davon aus, dass das auch unter der Woche der Fall ist. Und dann sollte eigentlich einem Einsatz nichts im Wege stehen.“ Der Ex-Augsburger Luthe hat in dieser Saison 20 Liga-Partien bestritten.

Der Union-Coach bescheinigte Ersatzmann Karius, der im vergangenen Sommer mit größeren Ambitionen zu Union gekommen war, einen fairen Umgang mit seiner Rolle und dem Kontrahenten. „Am Schluss hat die Mischung gepasst, sonst wären die Leistungen nicht möglich. Er war manchmal fordernd, dann zurückhaltend, es war auch mal Spaß mit dabei. Er hat die Rolle so ausgefüllt, wie ich mir das vorstelle.“