16. Juli 2019 / 15:43 Uhr

Schaulaufen bei Union Berlin: So stehen die Startelfchancen der Neuzugänge

Schaulaufen bei Union Berlin: So stehen die Startelfchancen der Neuzugänge

dpa
Union-Neuzugang Christian Gentner (r.) dürfte für Trainer Urs Fischer ein ganz heißer Kandidat für die Startelf bei den Eisernen sein.
Union-Neuzugang Christian Gentner (r.) dürfte für Trainer Urs Fischer ein ganz heißer Kandidat für die Startelf bei den Eisernen sein. © Andreas Gora/dpa
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Bundesliga: Die Zeit des 1. FC Union Berlin im Trainingslager in Oberösterreich ist bald zu Ende. Im XXL-Kader müssen sich auch die Neuzugänge beweisen - fünf von ihnen haben Chancen auf einen Stammplatz.

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Aus 33 mach 11: Das erste Schaulaufen des XXL-Kaders von Union Berlin im Kampf um einen Stammplatz neigt sich dem Ende entgegen. Auch wenn sich ein Großteil der Mannschaft zum Wochenstart noch beim Rafting in der Steiermark vergnügte, sind den Profis von Trainer Urs Fischer in Oberösterreich langsam die schweren Beine anzumerken. Wie haben sich die zahlreichen Neuzugänge unter den insgesamt 33 Akteuren bislang präsentiert, bevor am Mittwoch (19 Uhr) beim Viertligisten First Vienna FC das letzte von drei Testspielen im Trainingslager ansteht?

Dabei richtet sich der Blick natürlich zunächst auf die beiden Bundesliga-Routiniers Christian Gentner (377 Einsätze) und Neven Subotic (209). „Es wird nicht nur an ihnen liegen. Auch andere Spieler müssen Führungsrollen übernehmen“, betonte Coach Fischer in Windischgarsten.

Die Sommer-Neuzugänge des 1. FC Union Berlin 2019/20.

Das sind die Sommer-Neuzugänge des 1. FC Union Berlin in der Saison 2019/20  Zur Galerie
Das sind die Sommer-Neuzugänge des 1. FC Union Berlin in der Saison 2019/20  ©
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Der frühere Stuttgarter Gentner ist schon deutlich weiter, gab am Samstag gegen den österreichischen Zweitligisten Blau-Weiß Linz (3:0) sein Union-Debüt im Mittelfeld. Innenverteidiger Subotic konnte hingegen erst am Dienstag erste Zweikämpfe bestreiten. Zuvor wurde er nach seiner Knieverletzung aus seiner Zeit bei AS St. Etienne Stück für Stück von Reha-Trainer Christopher Busse aufgebaut. Die Partie gegen den Club aus Wien kommt noch zu früh für den 30-Jährigen.

Dennoch dürfte Subotic in den Planungen von Fischer für die Startelf der ersten Pflichtspiele eine ebenso wichtige Rolle spielen wie Gentner und der ebenfalls bundesligaerfahrene Angreifer Anthony Ujah (109). Der Ex-Mainzer hat im Angriff mit Sebastian Andersson, Sebastian Polter und Neuzugang Marcus Ingvartsen vom belgischen Meister KRC Genk jedoch starke Konkurrenz um einen bis zwei Plätze.

Der 23 Jahre alte Ingvartsen könnte in der Offensive ebenso in die Phalanx der Aufstiegshelden eindringen wie Keven Schlotterbeck in der Abwehr. Der vom SC Freiburg für ein Jahr ausgeliehene linke Innenverteidiger muss sich gegen Subotic, Rückkehrer Marvin Friedrich und Florian Hübner durchsetzen. Dieser ist allerdings einer der Pechvögel in Österreich. Hübner konnte wegen einer Knieverletzung nicht einmal mit der Mannschaft trainieren, es sei „keine ganz so schöne Situation“ für ihn, sagte er.

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Im Mittelfeld ist der Konkurrenzdruck ebenso hoch. Rechtsaußen Sheraldo Becker deutete seine Schnelligkeit an, ebenso wie Flügelflitzer Florian Flecker, der einen präzisen und harten Schuss mitbringt. Im Zentrum wären die früheren Herthaner Julius Kade und Robert Andrich (zuletzt 1. FC Heidenheim) auch bei Nicht-Aufstieg zu Union gekommen. Sie wollen beweisen, dass der Sprung nicht zu hoch ist.

Der bullige Außenstürmer Marius Bülter aus Magdeburg muss sich womöglich noch ein bisschen gedulden, der für zwei Jahre von Borussia Mönchengladbach ausgeliehene Torwart Moritz Nicolas kommt an Stammkeeper Rafal Gikiewicz nicht vorbei. Er könnte aber Jakob Busk als Nummer zwei ablösen. Während des Trainingslagers hatte Manager Oliver Ruhnert erklärt, dass ein Kader von 27,28 Spielern angestrebt wird - nicht nur bis zum Pflichtspielstart am 11. August im DFB-Pokal bei Germania Halberstadt bleibt das Union-Personalpuzzle spannend.

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