12. September 2019 / 15:28 Uhr

Union Berlin-Coach Urs Fischer: „Natürlich“ Interesse an neuem Vertrag

Union Berlin-Coach Urs Fischer: „Natürlich“ Interesse an neuem Vertrag

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Urs Fischer geht mit Union Berlin in die erste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte
Möchte gern länger Trainer von Union Berlin sein: Urs Fischer. © Andreas Gora/dpa
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Bundesliga: Der Aufstiegs-Coach würde gern länger in Köpenick aktiv sein.

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Trainer Urs Fischer ist wie sein Verein an einer längerfristigen Arbeit beim Bundesliga-Neuling in Berlin-Köpenick interessiert. „Natürlich. Es war eine gute Zeit bis heute. Man braucht auch immer zwei Seiten, damit es funktionieren kann. Von meiner Seite habe ich beide Ohren offen, um eine Weiterbeschäftigung voranzutreiben“, sagte der Chefcoach des 1. FC Union am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen am kommenden Samstag (15.30 Uhr).

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Der 53 Jahre alte Fischer ist seit 2018 bei Union und hat die Eisernen gleich in seiner ersten Saison in das deutsche Fußball-Oberhaus geführt. Sein derzeitiger Kontrakt endet nach der laufenden Spielzeit.

Der Verein will die Verlängerung jetzt schnell auf den Weg bringen. Manager Oliver Ruhnert betonte im „Kicker“, dass der 1. FC Union an einer weiteren Zusammenarbeit mit Fischer über den Sommer 2020 hinaus interessiert ist. „Es gibt keinen Grund, warum wir das nicht sein sollten“, sagt Ruhnert: „Wir hatten in den vergangenen Monaten unglaublich viele Dinge zu organisieren. Ich gehe davon aus, dass wir uns in den nächsten, organisatorisch hoffentlich etwas ruhigeren Wochen bei dem Thema der auslaufenden Verträge bewegen werden.“

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Fischer betonte, dass er sich täglich mit der Sportlichen Leitung austauschen würde und deshalb das Thema keine aktuelle Bedeutung für ihn habe. „In erster Linie geht es um das Spiel am Sonnabend, nicht um die Personalie des Trainers“, sagte Fischer. Mit vier Punkten aus drei Spielen ist Union gut in das Abenteuer 1. Liga gestartet, hat mit dem jüngsten 3:1-Sieg gegen Meisterschafts-Anwärter Borussia Dortmund bereits für Furore gesorgt.

Dass die Konzentration nach dem Coup gegen den BVB jetzt nicht so hoch sei, weil „nur die Bremer“ mit drei Punkten und schon acht Gegentoren in die „Alte Försterei“ kommen, glaubt Fischer nicht. „Die Angst habe ich auch nicht“, sagte der Trainer: „Die Jungs können den Sieg richtig einschätzen, zumindest waren das ihre Äußerungen. Auch diese Woche hat die Mannschaft den Fokus behalten.“ Und wenn es anders sein sollte, würde er sich „sicher einschalten“.

Auf den Kontrahenten wolle er ohnehin nicht vordergründig schauen, meinte der Schweizer. „Wichtig ist, wie wir auftreten“, unterstrich Fischer und zählte auf: „Laufbereitschaft wie gegen Dortmund, nach vorn verteidigen, eklig sein, aber dann auch versuchen, spielerische Lösungen zu finden“. Nicht mitwirken können die verletzten Florian Hübner, Grischa Prömel und Marcus Ingvartsen sowie der rot-gesperrte Keven Schlotterbeck.

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