10. Mai 2022 / 22:10 Uhr

Wehmut vor Wechsel nach Hoffenheim: Grischa Prömel will letzte Woche bei Union genießen

Wehmut vor Wechsel nach Hoffenheim: Grischa Prömel will letzte Woche bei Union genießen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Grischa Prömel von Union Berlin spielt ab der kommenden Saison für die TSG Hoffenheim.
Grischa Prömel von Union Berlin spielt ab der kommenden Saison für die TSG Hoffenheim. © IMAGO/Matthias Koch
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Vor seinem Wechsel zur TSG Hoffenheim hat sich Grischa Prömel wehmütig über seinen bevorstehenden Abschied von Union Berlin geäußert. "Ich werde die letzte Woche genießen. Es macht einfach Spaß mit der Truppe", sagte Prömel bei einer Medienrunde am Dienstag.

Grischa Prömel wird vor seinem 141. und letzten Pflichtspieleinsatz für den 1. FC Union Berlin wehmütig. „Es fällt mir nicht leicht, Union zu verlassen. Aber ich habe einen Vertrag in Hoffenheim unterschrieben und stehe voll dahinter. Ich werde die letzte Woche genießen. Es macht einfach Spaß mit der Truppe“, sagte der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler in einer Medienrunde am Dienstag. In der kommenden Saison spielt Prömel für den Ligakonkurrenten TSG Hoffenheim.

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Zuvor will Prömel zum Saisonfinale am Samstag beim Heimspiel gegen den VfL Bochum (15.30 Uhr/ live mit Sky Ticket sehen / [Anzeige]) dazu beitragen, den Einzug in die Europa League zu sichern, ehe er seine Zeit Revue passieren kann. „Fünf Jahre bei einem Verein machen schon etwas mit einem. Nach dem Fürth-Spiel hat die Waldseite meinen Namen gerufen. Das hätte ich bei meiner Unterschrift vor fünf Jahren nicht für möglich gehalten“, sagte Prömel, „ich kam in die Hauptstadt als unerfahrener Zweitligaprofi und gehe als Vizekapitän eines Bundesligavereins, der sich zum zweiten Mal in Folge für den Europacup qualifiziert hat.“

Mit seinem Wechsel will der frühere Spieler vom Karlsruher SC neue Anforderungen bewältigen. „Es geht wieder in Richtung Familie. Union ist für mich wie eine Wohlfühloase. Ich habe hier an für sich alles, was ich brauche. Trotzdem wollte ich mit noch mal etwas neu beweisen. Man wächst auch daran“, so Prömel, der in dieser Saison schon sieben Mal getroffen hatte.

Die Union-Fans nehmen Prömel den Wechsel offensichtlich nicht übel: „Ich habe die Fanszene mit ins Boot genommen. Ich habe ihnen Bescheid gegeben, wie meine Gedanken sind, bevor sie es aus dem Internet oder der Zeitung erfahren.“ Prömel wird zukünftig weiter auf Union schauen. Die internationalen Auftritte der Berliner wird der Aufstiegsheld von 2019 im TV verfolgen – stilecht im Union-Trikot.