07. November 2020 / 17:25 Uhr

Union Berlin in Noten: Die Einzelkritik zum 5:0 gegen Arminia Bielefeld

Union Berlin in Noten: Die Einzelkritik zum 5:0 gegen Arminia Bielefeld

David Joram
Märkische Allgemeine Zeitung
Komm' in meine Arme: Unions Torschütze Keita Endo (l.) feiert mit Christopher Lenz.
Komm' in meine Arme: Unions Torschütze Keita Endo (l.) feiert mit Christopher Lenz. © Maja Hitij/dpa
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Die Berliner feiern gegen den überforderten Aufsteiger Arminia Bielefeld den höchsten Sieg seit sie in der Fußball-Bundesliga spielen. Vor allem Max Kruse und Sheraldo Becker überragen. Ein Spieler feiert sein Erstliga-Debüt, ein anderer verletzt sich früh.

Wenn die Zeiten nicht so coronig wären, hätte man die Bedingungen rund um das Bundesliga-Spiel zwischen Union Berlin und Arminia Bielefeld wohl als besonders gut hervorheben müssen. Nur sahen leider 0 Zuschauer das 5:0 (3:0) der Berliner gegen überforderte und hilflose Bielefelder an einem sonnigen Fußballsamstag, der goldene Herbstfarben bot - aber eben keine Fußballatmosphäre.

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Den Union-Spielern durfte es letztlich egal sein, sie feierten den höchsten Bundesliga-Sieg des Vereins. Keita Endo, Robert Andrich, Sheraldo Becker, Max Kruse und Cedric Teuchert trafen für die spielerisch überzeugenden Berliner. Und ein paar Fans hatten sich ja doch eingefunden, um ihre Lieblinge von der Waldseite hinterm Stadion anzufeuern. "Hier regiert der FCU", skandierten sie kurz vor der Pause. Das hatte über die gesamten 90 Minuten auch den Tatsachen entsprochen. Die von Uwe Neuhaus trainierten Gäste waren komplett chancenlos.

Union Berlin in Noten: Die Einzelkritik zum 5:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld.

Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Union Berlin in der Einzelkritik. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Union Berlin in der Einzelkritik. ©

Unions Trainer Urs Fischer hatte seine Elf im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg in Hoffenheim wieder einmal grundlegend verändert: Sheraldo Becker, Keita Endo (der erstmals von Beginn an spielte), Kapitän Christopher Trimmel und Joel Pohjanpalo rückten für Sebastian Griesbeck, Florian Hübner, Julian Ryerson und Taiwo Awoniyi in die Startelf. Nicht im Kader stand Marius Bülter, der positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

Die Umstellungen fruchteten, die Berliner dominierten das Geschehen über 90 Minuten nach Belieben - und grüßen nun vom vierten Tabellenplatz. Der berechtigt am Ende der Saison für eine Teilnahme an der Champions League, aber das nur nebenbei. Für den Moment jedenfalls sind die Eisernen Berlins Big City Club.