26. August 2021 / 22:03 Uhr

Feuerwerk nur auf den Tribünen: Union Berlin erreicht Gruppenphase der Conference League

Feuerwerk nur auf den Tribünen: Union Berlin erreicht Gruppenphase der Conference League

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Union Berlin hat die Gruppenphase der neuen Conference League erreicht.
Union Berlin hat die Gruppenphase der neuen Conference League erreicht. © Getty Images
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Union Berlin hat die Gruppenphase der Conference League erreicht. Im Playoff-Rückspiel gegen Kuopio PS aus Finnland präsentierte sich der Hauptstadt-Klub glanzlos. Auf den Tribünen zündeten die Anhänger Pyro-Technik.

Ungefährdet aber ohne Glanz ist Union Berlin in die Gruppenphase der Conference League eingezogen. Nach dem 4:0 im Hinspiel vor einer Woche bei Kuopio PS genügte dem Bundesliga-Zwölften im zweiten Vergleich mit dem finnischen Vertreter ein 0:0 zum Weiterkommen. Wie es für die Köpenicker in dem neuen Europapokal-Wettbewerb nun weitergeht, entscheidet sich am Freitag. Dann werden ab 13.30 Uhr die acht Gruppen mit insgesamt 32 Mannschaften ausgelost. Die Vorrunde beginnt am 16. September und wird am 9. Dezember abgeschlossen.

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Hauptdarsteller am Donnerstagabend waren in einem von Union überlegend geführten allerdings im Abschluss wenig effizienten Spiel vor allem die rund 22.000 Zuschauer auf den Tribünen des Berliner Olympiastadions. Lautstark und leidenschaftlich wurde das Europa-Comeback der Köpenicker gefeiert. Mit Beginn der zweiten Hälfte zündeten die Anhänger große Mengen an Pyrotechnik, was das Spielfeld kurzzeitig vernebelte - und zu einer Strafe durch die UEFA führen dürfte.

Wirkliche Höhepunkte gab es aber auch bei freiem Blick auf den Rasen kaum einmal zu sehen. Wenn es doch einmal zu Chancen kam, war bis zu einer Auswechslung nach knapp einer Stunde Taiwo Awoniyi am Zug. Der Nigerianer zeigte sich jedoch weniger treffsicher als zuletzt in der Bundesliga oder auch im Hinspiel. Dass Union-Trainer Urs Fischer am Donnerstag aber wohl auch schon das nächste Punktspiel am kommenden Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach im Hinterkopf hatte, verdeutlichte ein Blick auf die Startformation. Eine große Rotation fiel zwar aus, mit Max Kruse blieb der prominenteste Profi der Mannschaft jedoch außen vor.