22. Oktober 2020 / 14:42 Uhr

Union Berlin gegen den SC Freiburg: Mit Fans, aber ohne Gesänge und Sprechchöre

Union Berlin gegen den SC Freiburg: Mit Fans, aber ohne Gesänge und Sprechchöre

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
ARCHIV - 02.10.2020, Berlin: Fußball: Bundesliga, 1. FC Union Berlin - FSV Mainz 05, 3. Spieltag, Stadion An der Alten Försterei. Mannschaft von Union Berlin bedankt sich bei den Fans. Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin plant für das Heimspiel am Samstag in einer Woche gegen den SC Freiburg trotz steigender Corona-Infektionszahlen zunächst weiter mit einer Teilnehmerzahl von 5000 im Stadion An der Alten Försterei. Foto: Andreas Gora/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Können auch gegen den SC Freiburg vor Zuschauern spielen: Die Kicker des 1. FC Union Berlin. © Andreas Gora/dpa
Anzeige

Am fünften Spieltag der Fußball-Bundesliga bekommt es der 1. FC Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei mit dem SC Freiburg zu tun. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Stadion wurde dafür noch einmal verschärft.

Anzeige

Das Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen den SC Freiburg wird in der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky) vor rund 4500 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei stattfinden. Das zuständige Gesundheitsamt genehmigte am Donnerstag ein vom Club vorgelegtes Hygienekonzept und lässt trotz steigender Infektions-Zahlen die Veranstaltung mit insgesamt 5000 Teilnehmern zu. Allerdings sind Fangesänge und Sprechchöre auf den Tribünen für die Zuschauer untersagt. So sieht es die Berliner Infektionsschutzverordnung vor. Außerdem wurde die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Stadion noch einmal verschärft.

Anzeige

„Das vorliegende überarbeitete Hygienekonzept vom 1.FC Union entspricht den Maßgaben der aktuellen Infektionsschutzverordnung“, hieß es vom Bezirksamt Treptow-Köpenick. „Bisher gibt es keinen Nachweis für ein Ausbruchsgeschehen im Zusammenhang mit einer geregelten Veranstaltung mit eingegrenzter Personenzahl (...) und unter Einhaltung der bekannten Hygienerichtlinien.“

Mehr zu Union Berlin

Das rund 22 000 Zuschauer fassende Stadion von Union zählt zu den stimmungsvollsten in Deutschland. Die Berliner drängten schon früh in der Corona-Krise auf eine Rückkehr der Zuschauer und hatten ursprünglich vor, schon wieder vor ausverkauftem Haus zu spielen. Diese Pläne scheiterten bislang.

„Ich finde es schön, dass Zuschauer im Stadion sein dürfen“, sagte Unions Trainer Urs Fischer mit Blick auf die Begegnung gegen Freiburg. Es sei aber „ein neues Gefühl, wenn Zuschauer da sind und ruhig sein müssen“, ergänzte der Schweizer, der jedoch Verständnis für diese Maßnahme hat: „Es gibt Regeln, die eingehalten werden müssen. Deswegen müssen wir damit umgehen.“