14. März 2019 / 16:24 Uhr

Union Berlin setzt auf Konstanz: „Hatten noch keinen Durchhänger“

Union Berlin setzt auf Konstanz: „Hatten noch keinen Durchhänger“

dpa
Christopher Trimmel war einer der Stammspieler, die von Beginn an gegen die Grasshopper Zürich spielten.
Christopher Trimmel und seine Teamkollegen vom 1. FC Union Berlin gastieren am Freitagabend beim 1. FC Heidenheim. © Imago
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2. Bundesliga: Union Berlin kann im Aufstiegskampf vorlegen. Dazu muss in Heidenheim ein weiterer Auswärtssieg her. Spielerisch tut sich die Mannschaft in der Fremde derzeit ohnehin leichter.

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Auf den ersten Blick mag das überraschen. Aber der 1. FC Union Berlin führt trotz bisweilen mäßiger Auftritte mit 16 Punkten aus acht Spielen die Rückrunden-Tabelle der 2. Bundesliga an. Die Mannschaft um Kapitän Christopher Trimmel punktet eben konstant.

Im Prinzip hatten die Köpenicker als einzige Mannschaft der Liga noch keine richtige Krise. Zu Hause sind die Eisernen seit 20 Spielen ungeschlagen - so lange wie keine andere Mannschaft im deutschen Profi-Fußball. Auswärts gab es in der aktuellen Saison auch erst zwei Niederlagen - bei Erzgebirge Aue (0:3) und beim FC St. Pauli (2:3).

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<b>Simon Terodde:</b> 25 Tore in 93 Spielen schoss Simon Terodde für Eisern Union. Mittlerweile spielt er beim 1. FC Köln. Zur Galerie
Simon Terodde: 25 Tore in 93 Spielen schoss Simon Terodde für "Eisern" Union. Mittlerweile spielt er beim 1. FC Köln. ©
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„Wir hatten noch keinen Durchhänger, bei dem man zwei, drei Spiele verliert. Es wird wichtig sein, das bis zum Ende aufrecht zu erhalten“, sagte Trainer Urs Fischer zum Aufstiegsrennen. „Wir dürfen nicht in eine Negativserie geraten. Das entscheidet darüber, ob man bis zum Ende ein Wörtchen mitspricht oder nicht.“

Das gilt auch am Freitag (18.30 Uhr) im Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim. „Die Heidenheimer Niederlagen in Bochum und zu Hause gegen Regensburg sollen uns nicht aufzeigen, dass es da einfach wird. Sie werden alles unternehmen, um den Anschluss nach oben zu wahren. Ich erwarte ein ganz schweres Auswärtsspiel“, betonte Fischer.

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Bemerkenswert ist, dass die so chronisch heimstarken Unioner zuletzt auf eigenem Platz gegen Arminia Bielefeld (1:1) und Schlusslicht FC Ingolstadt (2:0) spielerisch nicht überzeugen konnten und keinesfalls wie ein Aufstiegskandidat auftraten. Dazwischen lag ein souveräner Auftritt bei Verfolger Holstein Kiel (2:0). Man habe sich über die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen ausgetauscht, erklärt Fischer, es sei wichtig gewesen, das thematisiert zu haben.

„In den letzten Partien, Kiel ausgenommen, haben wir spielerisch einiges vermissen lassen“, meinte Allrounder Michael Parensen. Für Unions Zweitliga-Rekordspieler (205 Einsätze) beginnt nun allmählich die „heiße Phase“ der Saison. Nach der Länderspielpause, die dem Auswärtsauftritt in Heidenheim folgt, startet das finale Viertel der Saison.

„Wir dürfen uns definitiv keinen Ausrutscher erlauben. Wenn man zwei Spiele verliert, ist der Zug nach oben vielleicht abgefahren“, meinte Parensen. Vor zwei Jahren, als Union im März ähnlich gut dastand, setzte es nach der Länderspielpause zwei Niederlagen am Stück. Überhaupt holten die Eisernen seinerzeit nur noch zehn Punkte aus den letzten neun Spielen - und verpassten den Aufstieg.

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