11. April 2020 / 17:05 Uhr

Union-Torwart Gikiewicz: Wechsel zu Hertha BSC ausgeschlossen - "Habe größere Werte als Geld"

Union-Torwart Gikiewicz: Wechsel zu Hertha BSC ausgeschlossen - "Habe größere Werte als Geld"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rafal Gikiewicz von Union Berlin kann sich einen Wechsel zum Erzrivalen Hertha BSC nicht vorstellen.
Rafal Gikiewicz von Union Berlin kann sich einen Wechsel zum Erzrivalen Hertha BSC nicht vorstellen. © Getty Images/Montage
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Rafal Gikiewicz, Torwart bei Bundesliga-Aufsteiger Union Berlin, hat betont, niemals zu Erzrivale Hertha BSC wechseln zu wollen. Der Vertrag des Torhüters läuft nach der aktuell wegen der Corona-Krise unterbrochenen Saison aus.

Torwart Rafal Gikiewicz von Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin kann sich einen hypothetischen Wechsel zum Ligakonkurrenten Hertha BSC nicht vorstellen. "Hertha hat jetzt Millionen, einen neuen Investor und könnte Union um das Zwei-, Drei-, Vierfache überbieten, was meinen Vertrag angeht. Aber ich kann das nicht machen, da ich größere Werte in meinem Leben habe als Geld", sagte der 32-Jährige polnischen Medienberichten zufolge bei der Sendung Eleven call live. "Ich bin Teil der Geschichte von Union und könnte dies nicht verkaufen."

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Der Vertrag von Gikiewicz bei den Köpenickern läuft am Ende dieser Saison aus. Zuletzt berichtete der Keeper, dass es in der Coronavirus-Krise noch keine neuen Gespräche mit seinem bisherigen Klub über eine Verlängerung gegeben habe. Nun habe ihm ein früherer Fußballspieler, der nahe Berlin lebe und gute Kontakte zu Hertha habe, angeboten, ihn in Kontakt mit dem Verein zu bringen. "Ich habe abgelehnt", sagte Gikiewicz. "Ich kann nicht verkaufen, was ich bei Union erreicht habe - zu keinem Preis."

In Bildern: 50 ehemalige Spieler von Union Berlin – und was aus ihnen wurde.

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Er habe zwei Kinder, die in Berlin aufwachsen würden. "Und wenn ich Union gegen Hertha als Nummer Eins eintausche, würde ich zu viel verlieren", sagte Gikiewicz. Zuletzt hatte der Stammspieler erklärt, dass er bei Union bleiben wolle, aber die "besten Jahre" seiner Karriere auch "monetarisieren" müsse.