13. März 2019 / 21:45 Uhr

Union Berlin-Trainer Fischer will Abstand zu Köln und HSV gering halten

Union Berlin-Trainer Fischer will Abstand zu Köln und HSV gering halten

Lennart Wunderlich
1. FC Magdeburg - 1. FC Union Berlin
Robert Zulj (l.) könnte Grischa Prömel im Duell gegen Heidenheim ersetzen. © Joachim Sielski
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2. Bundesliga: Der Tabellendritte Union Berlin könnte am Freitag mit einem Sieg in Heidenheim einen Konkurrenten im Aufstiegsrennen distanzieren. Zuletzt gelangen den chronisch heimstarken Köpenickern auch auswärts zwei Siege in Serie.

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Vor der Länderspielpause will der 1. FC Union Berlin seine komfortable Position im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga festigen. Am Freitag (18.30 Uhr) geht es für den Tabellendritten zum 1. FC Heidenheim. Mit einem Dreier könnten die Berliner den Vorsprung auf den Gegner auf Platz sechs auf elf Punkte ausbauen. "Es braucht wiederum eine Top-Leistung wie in Kiel", sagte Union-Trainer Urs Fischer am Mittwoch.

Während Union mit dem Selbstbewusstsein der Auswärtssiege bei Verfolger Holstein Kiel (2:0) und beim MSV Duisburg (3:2) anreist, unterlag Heidenheim zuletzt beim VfL Bochum (0:1) und daheim gegen Jahn Regensburg (1:2). "Die letzten Spiele von Union in Heidenheim haben aber gezeigt, dass es nie einfach wird", sagte Fischer. In der vergangenen Saison unterlagen die Eisernen 3:4 in Heidenheim. "Es ist eine Mannschaft, die Fußball spielt", so Fischer.

Drei Alternativen für Grischa Prömel

Davon, dass es im Aufstiegskampf nur noch einen Dreikampf zwischen dem 1. FC Köln, dem Hamburger SV und Union gebe, will Fischer nichts wissen. Es seien schließlich noch neun Spieltage, bei denen man 27 Punkte holen könne. "Ich habe immer gesagt, dass der HSV und Köln irgendwann davon ziehen werden. Danach sieht es im Moment aus", meinte Fischer. "Es liegt nach wie vor an uns, den Abstand so gering wie möglich zu halten."

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Simon Terodde: 25 Tore in 93 Spielen schoss Simon Terodde für "Eisern" Union. Mittlerweile spielt er beim 1. FC Köln. ©
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In personeller Hinsicht stehen den Berlinern die gelbgesperrten Defensivspieler Grischa Prömel und Nicolai Rapp nicht zur Verfügung. Robert Zulj, Julian Ryerson oder Michael Parensen könnten die Position von Dauerläufer Prömel im Mittelfeld übernehmen. "Es wird eine Entscheidung nach den Eindrücken aus der Trainingswoche geben", sagte Fischer.

Parensen und Mané könnten zurückkehren

Parensen war allerdings zuletzt erkrankt und arbeitet erst seit wenigen Tagen wieder mit der Mannschaft. Bei ihm wird - wie bei Offensivmann Carlos Mané, der nach einer Schulterverletzung am Mittwoch wieder voll mittrainierte - das Abschlusstraining am Donnerstag über die Reise nach Heidenheim entscheiden. Definitiv passen muss Sebastian Polter. Der Angreifer fällt nach wie vor wegen einer Mittelfußverletzung aus.

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