06. Oktober 2019 / 19:48 Uhr

Union Berlin verliert auch beim VfL Wolfsburg: "Das Resultat fehlt"

Union Berlin verliert auch beim VfL Wolfsburg: "Das Resultat fehlt"

dpa
Wolfsburgs William (l.) und Berlins Christopher Lenz kämpfen um den Ball.
Wolfsburgs William (l.) und Berlins Christopher Lenz kämpfen um den Ball. © Peter Steffen/dpa
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Bundesliga: Union Berlin verliert auch das vierte Spiel nacheinander und steckt im Tabellenkeller fest. In Wolfsburg setzt es für die Köpenicker ein 0:1 - trotz guter Möglichkeiten.

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Am Ende sangen die Fans des 1. FC Union Berlin zwar wieder lautstark für ihre Mannschaft, doch Punkte gab es für den Aufsteiger schon wieder nicht. Das 0:1 (0:0) beim VfL Wolfsburg am Sonntag in der Fußball-Bundesliga war für die Köpenicker trotz einer lange Zeit ansprechenden Vorstellung bereits die vierte Niederlage nacheinander. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer rutschte so nach dem siebten Spieltag auf den 16. Tabellenplatz ab, während die weiter ungeschlagenen Wolfsburger nun überraschend Zweiter sind.

VfL Wolfsburg - 1. FC Union Berlin:

Dass die Stimmung beim VfL-Spiel gegen Union so gut war, lag nicht nur an der Wolfsburger Nordkurve, sondern in großem Maße auch an den Gäste-Fans: Rund 6000 Union-Anhänger waren in Wolfsburg dabei und machten ordentlich Lärm.     Zur Galerie
Dass die Stimmung beim VfL-Spiel gegen Union so gut war, lag nicht nur an der Wolfsburger Nordkurve, sondern in großem Maße auch an den Gäste-Fans: Rund 6000 Union-Anhänger waren in Wolfsburg dabei und machten ordentlich Lärm.     ©
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"Die Mannschaft hat es toll gemacht. Aber am Schluss fehlt das Resultat", sagte Union-Trainer Urs Fischer bei Sky und ergänzte: "Du musst auch mal einen reinhauen. Wir hatten heute genügend Möglichkeiten. Das ist schade." Laut des Schweizers fehlte seinem Team "die letzte Konsequenz". Man müsse in solchen Spielen "zumindest ein Tor schießen". Doch dazu reichte es in Niedersachsen nicht. Union steht mit vier Zählern nur aufgrund des besseren Torverhältnisses noch nicht auf einem direkten Abstiegsplatz.

Den Siegtreffer für die "Wölfe" schoss Torjäger Wout Weghorst erst in der 69. Minute. Das ließ den VfL auch den Ärger über einen wieder zurückgenommenen Foulelfmeter zu Beginn der zweiten Halbzeit vergessen (53.). Da stand Weghorst schon zur Ausführung bereit, als sich Schiedsrichter Bastian Dankert die Szene nach einem Hinweis seines Videoassistenten noch einmal am Spielfeldrand auf seinem Bildschirm ansah. Dort erkannte er dann: Weghorst hatte den Ball mit dem Ellbogen berührt, bevor er von Marvin Friedrich gefoult wurde.

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Die Berliner machten dem VfL das Leben mit einer Fünferabwehrkette schwer und hatten dank ihrer vielen mitgereisten Fans auch akustisch so etwas wie ein Heimspiel. Nach einer Viertelstunde schafften sie es sogar, das Spiel immer weiter von ihrem eigenen Tor weg zu verlagern. Die erste Chance vergab Sheraldo Becker nach einem tollen Pass von Robert Andrich (15.). Nach einem Eckball für Union verpasste Neven Subotic den Ball im Fünfmeterraum nur um eine Fußspitze (31.). Alle Berliner hatten sich vor dem Spiel in Shirts mit der Rückennummer und dem Namen ihres Mitspielers Akaki Gogia aufgewärmt, der vor einer Woche einen Kreuzbandriss erlitt. Am Ende war der Aufsteiger zu schwach, um den Wolfsburger Kräfteverschleiß zu mindestens einem Punkt zu nutzen.

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