21. September 2022 / 10:53 Uhr

"Hier waren einige Union-Fans mit Bengalos": Max Kruse berichtet von Polizei-Einsatz "vor meiner Haustür"

"Hier waren einige Union-Fans mit Bengalos": Max Kruse berichtet von Polizei-Einsatz "vor meiner Haustür"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Kruse spielt in den Planungen des VfL Wolfsburg keine Rolle mehr. 
Max Kruse spielt in den Planungen des VfL Wolfsburg keine Rolle mehr.  © IMAGO/Christian Schroedter
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Die Fans von Union Berlin haben zuletzt neben der Tabellenführung auch einen Ex-Spieler gefeiert. Beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg sangen die Anhänger immer wieder über Max Kruse. Zudem wurde es nach dem Spiel wohl laut vor der Haustür des 34-Jährigen. "Die Polizei musste kommen", berichtet der bei den Wölfen aussortierte Offensivspieler.

Union Berlin und Max Kruse - diese Beziehung hält auch noch nach der Trennung im vergangenen Winter. Beim 2:0-Sieg des Bundesliga-Spitzenreiters am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg feierten die Fans im Stadion An der Alten Försterei immer wieder ihren ehemaligen Offensivstar, der erst im Winter unter viel Aufsehen von Berlin nach Wolfsburg gewechselt war. "Ohne Kruse habt ihr keine Chance", sangen die Union-Fans spöttisch. Kruse weilte aber nicht im Stadion, wie er am Dienstagabend via Instagram erklärte.

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"Das werde ich nicht vergessen", sagt Kruse in einer Instagram-Story über die Rufe der Union-Fans: "Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, so etwas von den Fans einer Mannschaft, wo man mal gespielt hat, zu hören." Der 14-malige deutsche Nationalspieler stand zwischen August 2020 und Januar 2022 bei Union unter Vertrag. In 45 Pflichtspielen kam er auf 19 Tore und zwölf Vorlagen. Mit den Köpenickern zog Kruse unter anderem in die Conference League ein. Bei den Anhängern ist diese erfolgreiche Zeit wohl noch stark in Erinnerung geblieben.

Nach dem Spiel am Sonntag seien einige Union-Anhänger zur Wohnung von Kruse in Berlin gekommen. "In der Nacht von Sonntag auf Montag war vor meiner Haustür sehr, sehr viel los. Hier waren einige Union-Fans mit Bengalos. Die Polizei musste kommen, weil die Nachbarn sie gerufen haben. Es ist ein bisschen zu laut geworden", sagte der 34-Jährige, der diese Anerkennung der Anhänger "sehr zu schätzen" weiß. Kruse weiter: "Ich wollte mich dafür recht herzlich bedanken."

Der Ex-Unioner trainiert beim VfL nur noch mit. Wolfsburgs Trainer Niko Kovac hatte Kruse vor dem 1:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt mitgeteilt, dass er kein Spiel mehr für den VfL bestreiten werde. Der 34-Jährige trainiert aber immer noch mit der Mannschaft, weil ein Transfer zu einem anderen Klub aktuell nicht möglich ist und Gespräche über eine Vertragsauflösung weiterhin ausstehen. Kruse könnte im Winter den Verein beispielsweise in Richtung MLS verlassen. Der Ex-Nationalspieler sprach bereits vor einiger Zeit sehr interessiert von einem Wechsel in die USA. Unter anderem Inter Miami soll bereits über eine Verpflichtung des Offensivspielers nachdenken. Der Ex-Profi von Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und dem SC Freiburg hat bei den Wölfen noch einen Vertrag bis Ende Juni 2023.

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