30. April 2021 / 18:52 Uhr

Union-Präsident Dirk Zingler fürchtet keinen Abgang von Trainer Urs Fischer

Union-Präsident Dirk Zingler fürchtet keinen Abgang von Trainer Urs Fischer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Projekt 1. Bundesliga soll mit Präsident Zingler in den nächsten vier Jahren verwirklicht werden.
Geht fest vom Verbleib von Trainer Urs Fischer aus: Union-Präsident Dirk Zingler. © Imago
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Bundesliga: Der Schweizer hatte seinen Vertrag an der Alten Försterei erst im vergangenen Dezember verlängert. Weiter warten müssen die Eisernen hingegen mit ihren Plänen zum Stadionausbau.

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Präsident Dirk Zingler vom 1. FC Union Berlin fürchtet trotz der Trainer-Rochaden in der Bundesliga keinen schnellen Abgang von Chefcoach Urs Fischer. „Ich gehe felsenfest davon aus, dass Urs Fischer und ich eine tolle nächste Saison an der Alten Försterei haben werden“, sagte Zingler am Freitag bei einer Medienrunde. Zuletzt wurde Fischer in Medienberichten mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Eine Bestätigung für diese Gerüchte gibt es nicht.

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Fischer hatte seinen Vertrag in Berlin erst im Dezember vergangenen Jahres verlängert. Über die neue Laufzeit machte Union keine Angaben, Zingler verdeutlichte jedoch, dass es sich um ein langfristiges Projekt handelt. Im Sommer 2018 kam Fischer nach Berlin und führte die Köpenicker direkt in die Bundesliga, dort gelang ihm trotz eher bescheidener Möglichkeiten auch in der zweiten Saison nacheinander souverän der Klassenerhalt.

Die neuen Marktwerte des 1. FC Union Berlin (Stand: 10. Februar 2021).

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Im Ringen um den Ausbau des Stadions An der Alten Försterei ist bei den Eisernen dagegen weiter Geduld gefragt. „Es bleibt dabei, dass wir im Sommer 2022 Baurecht haben wollen, um dann entscheiden zu können, wie es weitergeht und wann wir bauen“, sagte Zingler ebenfalls am Freitag. Wann die Heimspielstätte der Eisernen konkret von 22000 auf 37000 Zuschauerplätze ausgebaut wird, ist noch nicht klar. Zingler würde in seiner aktuellen Amtszeit, die noch bis 2025 dauern wird, jedoch liebend gerne „in den Beginn des Bauens eintreten“.

Es hängt am Verkehrskonzept

Knackpunkt der Vorhabens bleibt das Verkehrskonzept. „Es ist ein verwaltungsrechtliches Verfahren, das ist anstrengend und schwer genug. Alles dreht sich um das Verkehrskonzept. Da sind wir dran“, sagte Zingler. Union hatte sich nach ursprünglichen Plänen schon bis Sommer 2019 Planungsrecht für die Erweiterung erhofft, die rund 39 Millionen Euro kosten soll. Die Bestrebungen waren bereits früh am mangelhaften Verkehrskonzept gescheitert. Parallel läuft nun ein eigenes Bauverfahren für eine neue Straßenbahn-Wendeschleife, die dabei helfen soll, den Besucher-Ansturm besser zu bewältigen.

„Das Schöne ist, dass wir alles identifiziert haben, was es zu lösen gibt. Das ist eine wichtige Etappe, dass alle wissen, was zu tun ist“, sagte Zingler zu den Herausforderungen der kommenden Monate. Zugleich kündigte der Club-Boss an, dass es weitere Veränderungen auf der Anlage in Köpenkick geben soll, wenn endlich begonnen werden darf. „Wenn wir das Stadion bauen, bauen wir auch das Trainingszentrum neu“, sagte Zingler, ohne dafür Details zu nennen.