09. Juli 2019 / 08:14 Uhr

Universiade in Neapel: DSC-Coach Waibl erreicht mit Volleyball-Auswahl das Viertelfinale

Universiade in Neapel: DSC-Coach Waibl erreicht mit Volleyball-Auswahl das Viertelfinale

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Dresdens Coach Alexander Waibl hat mit seinem Team bei der Universiade in Neapel das Viertelfinale erreicht. 
Dresdens Coach Alexander Waibl hat mit seinem Team bei der Universiade in Neapel das Viertelfinale erreicht.  © Matthias Rietschel
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Der 51-jährige Coach des Volleyball-Bundesligisten Dresdner SC trifft mit seinem jungen, talentierten Team am Dienstag auf Japan. 

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Dresden. Alexander Waibl schwärmt von seiner „Nebentätigkeit“ in höchsten Tönen. Der 51-Jährige, der im Hauptjob die DSC-Volleyballerinnen trainiert, betreut in diesen Tagen die deutsche Studentenauswahl bei der 30. Sommer-Universiade im italienischen Neapel. Es ist eine junge B-Auswahl, die Perspektivkader für die A-Nationalmannschaft vereint. Vom heimischen Klub hat Alexander Waibl nur Mittelblockerin Camilla Weitzel dabei, denn Neuzugang Emma Cyris musste wegen Krankheit zu Hause bleiben.

In den ersten drei Spielen hat sich das Team sehr gut geschlagen, erreichte nach einem 3:1-Sieg gegen die Ukraine, einer 1:3-Niederlage gegen Brasilien und einem 3:1-Erfolg gegen China am Sonntagabend das Viertelfinale. „Wir hatten natürlich eine brutal schwere Gruppe und deshalb ist der Einzug ins Viertelfinale schon ein Riesenerfolg“, lobt Alexander Waibl die Youngster, die er gemeinsam mit dem Erfurter Coach Florian Völker und seinem neuen Co-Trainer und Scout Konstantin Bitter coacht.

„Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen macht ebenfalls sehr viel Spaß. Es ist für mich insgesamt eine tolle Erfahrung“, sagt der gebürtige Schwabe, der mit den Spielerinnen auch die stimmungsvolle Eröffnungsfeier erlebte: „Da war gigantisch. Da kommt schon ein Hauch von Olympia-Feeling auf“, findet er.

An diesem Dienstag folgt nun die nächste schwere Aufgabe. Im Viertelfinale steht die deutsche Mannschaft den Japanerinnen gegenüber, die sich in ihrer Gruppe gegen Italien, die USA und die Schweiz durchsetzten. „Das wird natürlich eine harte Nuss, aber da alle Platzierungen bis zum Ende ausgespielt werden, haben wir auf jeden Fall noch drei Spiele“, erläutert Waibl, der sich bislang auch über die Leistung von Camilla Weitzel freuen kann.

„Sie gehört zur Stammformation und spielt ein sehr gutes Turnier. Man merkt schon, wie sie gereift ist. Wenn wir zurückkommen, wird sie danach auch gleich weiter zum Lehrgang der A-Nationalmannschaft fahren“, verrät der DSC-Chefcoach, der nebenbei auch noch auf der Suche nach einem Ersatz für die kurzfristig nach Frankreich gewechselte Außenangreiferin Katharina Schwabe ist. „Wir sondieren den Markt, der allerdings derzeit schon ziemlich leergefegt ist“, meint er.

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