20. November 2021 / 18:54 Uhr

"Unser schlechtestes Spiel in dieser Saison": Stimmen zum 0:2 von RB Leipzig bei der TSG

"Unser schlechtestes Spiel in dieser Saison": Stimmen zum 0:2 von RB Leipzig bei der TSG

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Leipzigs Trainer Jesse Marsch mit einigen Spielern, darunter Angelino (l.), Nordi Mukiele (2.v.l.)und Benjamin Henrichs (2.v.r.), nach dem Abpfiff auf dem Spielfeld.
Leipzigs Trainer Jesse Marsch mit einigen Spielern, darunter Angelino (l.), Nordi Mukiele (2.v.l.)und Benjamin Henrichs (2.v.r.), nach dem Abpfiff auf dem Spielfeld. © dpa
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Ohne Biss, ohne Ideen, ohne offensive Akzente kassiert RB Leipzig eine völlig verdiente 0:2-Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim. Wir haben nach dem Abpfiff erste Reaktionen von Trainern, Spielern und Experten gesammelt.

Sinsheim. RB Leipzigs Serie von sieben Bundesliga-Spielen ohne Niederlage ist gegen eine leidenschaftliche TSG 1899 Hoffenheim gerissen. Die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch wurde mit dem hochverdienten 0:2 (0:1) am Samstag in Sinsheim bei ihrer Aufholjagd auf die Champions-League-Plätze erstmal gestoppt. Das RB-Team hatte vor der Länderspielpause Borussia Dortmund mit 2:1 besiegt und trat zunächst dementsprechend selbstbewusst auf. Die Abwehrspieler Willi Orban und Lukas Klostermann standen nach auskurierter Verletzungen in der Startelf - schauten aber nach nicht einmal einer Viertelstunde verdutzt drein: Torhüter Peter Gulacsi tauchte unter einem Eckball von Dennis Geiger hindurch und Samassékou köpfte zu seiner eigenen Überraschung unbedrängt ein.

Die RB-Offensive um Christopher Nkunku - bis dato mit wettbewerbsübergreifend elf Saisontoren - fand kaum noch statt. Auf der Gegenseite verpasste Stefan Posch per Kopf das 2:0 (35.). Die Power der Hoffenheimer quittierte Hoeneß kurz vor der Pause, als Kevin Akpoguma an der Eckfahne einen Ball klärte, mit geballter Faust. Leipzig war zur Pause gut bedient.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Peter Gulacsi (RB Leipzig): Wir müssen das nicht schönreden. Wir haben völlig verdient verloren. Haben nicht gut begonnen. Wir waren sehr schlecht in den Zweikämpfen. Ich glaube, es war in der ersten Halbzeit unsere schlechteste Zweikampfquote in dieser Saison. Wir haben viele Bälle verloren. Hoffenheim hat Qualität nach vorne, hat das gut ausgenutzt. Heute war das ganz ganz weit von unserem Anspruch entfernt. Und das ist sehr ärgerlich. Zur Galerie
Peter Gulacsi (RB Leipzig): "Wir müssen das nicht schönreden. Wir haben völlig verdient verloren. Haben nicht gut begonnen. Wir waren sehr schlecht in den Zweikämpfen. Ich glaube, es war in der ersten Halbzeit unsere schlechteste Zweikampfquote in dieser Saison. Wir haben viele Bälle verloren. Hoffenheim hat Qualität nach vorne, hat das gut ausgenutzt. Heute war das ganz ganz weit von unserem Anspruch entfernt. Und das ist sehr ärgerlich." ©

Nur 44 Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Rutter freie Bahn, Gulacsi rettete allerdings. Kurz darauf köpfte der Angreifer knapp am Tor vorbei. Leipzig brachte mit der Hereinnahme von Emil Forsberg immerhin etwas mehr Struktur ins Spiel - brachte aber auch im zweiten Durchgang keine einzige klare Torchance zustande. Dabbur erzielte dann das überfällige und vorentscheidende 2:0 beim vierten Hoffenheimer Heimsieg in Serie.